Spiritual Science ~ Anthroposophy ~ Arts ~ Esoteric Christianity ~ Rosicrucianism
Samstag, 24. August 2024
Donnerstag, 15. August 2019
Daskalos - Parabels / Gleichnisse Jesu
Vom Schatz im Acker und der kostbaren Perle
44 Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.
45 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte,
46 und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.
Daskalos
Die zwei Gleichnisse behandeln dasselbe. Im ersten Gleichnis bedeutet der 'Acker' physischer Leib, Materie, Erde, Boden. Der 'Schatz' ist das Seelen-Selbstbewusstsein. Hat jemand einmal den Schatz im Acker gefunden, d.h. er ist in sich zu Selbstbewusstsein gekommen, dann kümmern ihn äusserliche Besitztümer nicht mehr. Diese Person verkauft alles und konzentriert sich auf den 'Schatz'. Und dieser ist das Reich des Himmels. 'Kaufte das Feld' bedeutet zu erkennen, dass Du selbst die menschliche Gestalt angenommen hast, sie trägst, formst und sie Dir wie ein Werkzeug dient.
Im zweiten Gleichnis steht die Perle für unser Ich; es ist eine Variation des ersten Gleichnisses. Ein Kaufmann suchte nach edlen Perlen und sammelte sie, und als er diese wertvollste Perle sah, verkaufte er all seinen Besitz, nur um diese eine zu erwerben. 'Verkaufte sie' bedeutet: er gab sie auf. Die Perlen, die er bereits hatte, stehen für die Emotionen, Leidenschaften, Begierden des materiellen Körpers, seine Lebensweise, seine Beziehungen und der egoistische Genuß, den er von alledem hatte. Das nämlich war es, wofür er lebte, was er 'sammelte', und was er schätzte und liebte - bis er sein wahres, inneres Selbst fand. Nur indem er seinen Egoismus überwindet, der nichts anderes als die Gesamtheit seiner ehemaligen 'Schätze' ist, konnte er diese eine wertvolle Perle erwerben: sein wahres Selbst, sein höheres Ich, die Bewusstseins-Seele. Als er dieses erkannte, wollte er nichts anderes und kümmerte sich fortan allein um Selbst-Verwirklichung.
Die törichten und die klugen Jungfrauen (Matt. 25: 1-13)
Dann wird es mit dem Reich der Himmel sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen, dem Bräutigam entgegen. Fünf aber von ihnen waren töricht und fünf klug. Denn die Törichten nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich; die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen. Als aber der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht hinaus, ihm entgegen! Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen. Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebt uns von eurem Öl! Denn unsere Lampen erlöschen. Die Klugen aber antworteten und sagten: Nein, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche! Geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst! Als sie aber hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit; und die Tür wurde verschlossen. Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, öffne uns! Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht. So wacht nun! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.
Daskalos
Jede Gruppe von fünf Jungfrauen mit ihren Lampen repräsentiert die Ich-Persönlichkeit mit ihren fünf Sinnen: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten. Ein Teil der Menschen gebrauchen ihre Sinne mit Vernunft, sinnvoll; Vernunft ist das "Öl", das Licht gibt. Und der andere Teil der Menschen? Sie kümmern sich nicht darum, was sie sehen oder schmecken, was sie essen oder was sie tun. Sie nehmen keinerlei Notiz davon, was ihre Sinne wahrnehmen. Nun, was geschieht mit denen, die ihre Göttlichen Gaben, d.h. die fünf Sinne vernachlässigen oder mißbrauchen? Manche Menschen verwenden also ihre Sinne weise, andere töricht. Dadurch haben die klugen Licht: richtige Gedanken, positive Emotionen. Diese Gedanken und Gefühle sind das strahlende Licht.
Doch auf wen warten sie? Das "Kommen des Bräutigam" meint das Bewusstwerden des göttlichen Teils in der Seele, das was man in anderen spirituellen Traditionen als Manas, Geistselbst, "Höheres Selbst", Engelsnatur bezeichnet. Keiner kennt die Stunde. Früher oder später wird es kommen, spätestens mit dem Tod (oder mit dem zweiten oder sogar dritten Tod, wie wir es nennen, Anmerkung: was Daskalos damit meint, bleibt vorerst unklar).
Angenommen man hat gegenwärtig eine Persönlichkeit, die sehr, sehr schlechten Gebrauch von ihren fünf Sinnen macht. Wie wird diese Persönlichkeit die "Ankunft des Herrn" erleben? Und wer ist der Herr? Wer ist der Bräutigam? Die Geistgeburt des Menschen, die Verwirklichung des Gott-Seins in der Theosis, der mystischen Gottesvereinigung. Jederzeit könnte der gewöhnlichen Ich-Persönlichkeit dieses Ereignis widerfahren ohne darauf vorbereitet bereit zu sein, ohne "Öl" in den "Lampen" zu haben (Anmerkung: Daskalos meint vielleicht einen unvorhersehbaren plötzlichen Tod, Unfall, Krankheit etc.). Wie kann man den Bräutigam erkennen, wie das göttliche Seelen-Ich in uns erkennen, wenn niemand den Zeitpunkt der Ankunft kennt? Bedenke, das "Öl" ist die Ursache; Vernunft im Denken, Empathie im Fühlen und Weitsicht im Handeln auf materieller Ebene, die fünf Sinne weise gebrauchend. Das ist es, was Licht gibt.
44 Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.
45 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte,
46 und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.
Daskalos
Die zwei Gleichnisse behandeln dasselbe. Im ersten Gleichnis bedeutet der 'Acker' physischer Leib, Materie, Erde, Boden. Der 'Schatz' ist das Seelen-Selbstbewusstsein. Hat jemand einmal den Schatz im Acker gefunden, d.h. er ist in sich zu Selbstbewusstsein gekommen, dann kümmern ihn äusserliche Besitztümer nicht mehr. Diese Person verkauft alles und konzentriert sich auf den 'Schatz'. Und dieser ist das Reich des Himmels. 'Kaufte das Feld' bedeutet zu erkennen, dass Du selbst die menschliche Gestalt angenommen hast, sie trägst, formst und sie Dir wie ein Werkzeug dient.
Im zweiten Gleichnis steht die Perle für unser Ich; es ist eine Variation des ersten Gleichnisses. Ein Kaufmann suchte nach edlen Perlen und sammelte sie, und als er diese wertvollste Perle sah, verkaufte er all seinen Besitz, nur um diese eine zu erwerben. 'Verkaufte sie' bedeutet: er gab sie auf. Die Perlen, die er bereits hatte, stehen für die Emotionen, Leidenschaften, Begierden des materiellen Körpers, seine Lebensweise, seine Beziehungen und der egoistische Genuß, den er von alledem hatte. Das nämlich war es, wofür er lebte, was er 'sammelte', und was er schätzte und liebte - bis er sein wahres, inneres Selbst fand. Nur indem er seinen Egoismus überwindet, der nichts anderes als die Gesamtheit seiner ehemaligen 'Schätze' ist, konnte er diese eine wertvolle Perle erwerben: sein wahres Selbst, sein höheres Ich, die Bewusstseins-Seele. Als er dieses erkannte, wollte er nichts anderes und kümmerte sich fortan allein um Selbst-Verwirklichung.
Die törichten und die klugen Jungfrauen (Matt. 25: 1-13)
Dann wird es mit dem Reich der Himmel sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen, dem Bräutigam entgegen. Fünf aber von ihnen waren töricht und fünf klug. Denn die Törichten nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich; die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen. Als aber der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht hinaus, ihm entgegen! Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen. Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebt uns von eurem Öl! Denn unsere Lampen erlöschen. Die Klugen aber antworteten und sagten: Nein, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche! Geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst! Als sie aber hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit; und die Tür wurde verschlossen. Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, öffne uns! Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht. So wacht nun! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.
Daskalos
Jede Gruppe von fünf Jungfrauen mit ihren Lampen repräsentiert die Ich-Persönlichkeit mit ihren fünf Sinnen: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten. Ein Teil der Menschen gebrauchen ihre Sinne mit Vernunft, sinnvoll; Vernunft ist das "Öl", das Licht gibt. Und der andere Teil der Menschen? Sie kümmern sich nicht darum, was sie sehen oder schmecken, was sie essen oder was sie tun. Sie nehmen keinerlei Notiz davon, was ihre Sinne wahrnehmen. Nun, was geschieht mit denen, die ihre Göttlichen Gaben, d.h. die fünf Sinne vernachlässigen oder mißbrauchen? Manche Menschen verwenden also ihre Sinne weise, andere töricht. Dadurch haben die klugen Licht: richtige Gedanken, positive Emotionen. Diese Gedanken und Gefühle sind das strahlende Licht.
Doch auf wen warten sie? Das "Kommen des Bräutigam" meint das Bewusstwerden des göttlichen Teils in der Seele, das was man in anderen spirituellen Traditionen als Manas, Geistselbst, "Höheres Selbst", Engelsnatur bezeichnet. Keiner kennt die Stunde. Früher oder später wird es kommen, spätestens mit dem Tod (oder mit dem zweiten oder sogar dritten Tod, wie wir es nennen, Anmerkung: was Daskalos damit meint, bleibt vorerst unklar).
Angenommen man hat gegenwärtig eine Persönlichkeit, die sehr, sehr schlechten Gebrauch von ihren fünf Sinnen macht. Wie wird diese Persönlichkeit die "Ankunft des Herrn" erleben? Und wer ist der Herr? Wer ist der Bräutigam? Die Geistgeburt des Menschen, die Verwirklichung des Gott-Seins in der Theosis, der mystischen Gottesvereinigung. Jederzeit könnte der gewöhnlichen Ich-Persönlichkeit dieses Ereignis widerfahren ohne darauf vorbereitet bereit zu sein, ohne "Öl" in den "Lampen" zu haben (Anmerkung: Daskalos meint vielleicht einen unvorhersehbaren plötzlichen Tod, Unfall, Krankheit etc.). Wie kann man den Bräutigam erkennen, wie das göttliche Seelen-Ich in uns erkennen, wenn niemand den Zeitpunkt der Ankunft kennt? Bedenke, das "Öl" ist die Ursache; Vernunft im Denken, Empathie im Fühlen und Weitsicht im Handeln auf materieller Ebene, die fünf Sinne weise gebrauchend. Das ist es, was Licht gibt.
Dienstag, 2. Juli 2019
Olaf Koob über das zweite Jahrsiebt
"Nehmen wir an, das erste Jahrsiebt eines Kindes wäre unproblematisch verlaufen. Die zweiten Zähne als Zeichen des rein organischen Abschlusses bilden sich langsam heran, intellektuelle Fähigkeiten werden frei, die sich betätigen möchten, aber auch einer gewissen Führung durch Autorität bedürfen. Das Kind muß sich seelisch-leiblich nach außen ausdehnen und darf sich nicht zu früh auf sich selbst fixieren. Weltinteresse macht gesund, Selbstinteresse macht krank. Der drogensüchtige Fixer später ist immer auf sich selbst fixiert - hier im zweiten Jahrsiebt werden die ersten Keime für diese krankhaften Erscheinungen gelegt.
Wodurch? Durch ein zu frühes Ansprechen und den Gebrauch von noch schlummernden Seelenfähigkeiten, z.B. in der eigenen Urteilsbildung und in Entscheidungen. Erst nach der Pubertät ist dafür die Reife vorhanden. Die selbstverständliche Autorität muß die Quelle der Wahrheit sein, erst später kann man sie kritisch hinterfragen.
Durch ein zu frühes Auf-sich-geworfen-Sein entstehen Vorbehalte, Vorurteile und zu starke Selbstliebe, mit denen die Jugendlichen später wie mit einem 'Vorstellungsgespenst' zu kämpfen haben. Kommt dann noch die verfrühte Sexualität dazu, wird auch die leibliche Selbstfixierung zu früh erreicht.
Die seelischen Fähigkeiten, die Verbindung mit dem Fremden, anderen, der 'Liebeleib' (Astralleib) wird schon in frühester Jugend korrumpiert: Warum stehen Jugendliche nicht mehr auf, wenn ein älterer Mensch in die Straßenbahn einsteigt, warum schlagen sie ältere menschen zusammen und zeigen keine Reue vor Gericht? Wundern sich die Lehrer da noch, wenn die Schüler zu die frühe Kritik nun ihrerseits auf die Lehrer anwenden und gegen alles Vorurteile entwickeln? Ich glaube man kann jetzt verstehen, warum Rudolf Steiner die zu frühe Intellektualisierung als eine 'Erdenplage' bezeichnete. Denn die geringe Hingabefähigkeit macht griesgrämig und hypochondrisch (...)"
Olaf Koob, Drogensprechstunde (1990), Kapitel Das zweite Jahrsiebt
Olaf Koob, Drogensprechstunde (1990), Kapitel Das zweite Jahrsiebt
Samstag, 20. Juni 2015
Reincarnations of spiritual teachers
Reincarnations of spiritual teachers and other entelechies
In his Karma lectures Rudolf Steiner mentioned the following reincarnation lines of those entelechies:
In den Karmavorträgen (GA 235-240) gab Rudolf Steiner die Wiederverkörperungen wichtiger spiritueller Lehrer an.
Zarathustra (=> Ätherleib/ethetric body) - Moses - Jesus von Nazareth
Siddharta Gautama (=> Astralleib/astral body) - Jesus von Bethlehem
Spirituelle Strömungen / Spiritual streams (Plato/Aristoteles/Middle Way)
Platoniker
Plato - Hroswitha v. Gandersheim (935-973) - Karl J. Schröer (1825-1900), dieser war R. Steiners Hochschullehrer für Literaturgeschichte in Wien und "entdeckte" die Oberuferer Weihnachtsspiele
Der Weg der Mitte / The Middle Way
I. Pinehas - Elias - Johannes der Täufer - Raffael - Novalis - Herrmann Grimm (1828-1901), Sohn des Märchensammlers Wilhelm Grimm
II. Hiram Abiff - Lazarus / Johannes der Evangelist - Floire ("Flor et Blancheflor") - Christian Rosenkreutz I (13. Jhd.) - Christian Rosenkreutz II (1378-1484) - Rakoczi (Graf von St. Germain †1784)
Aristoteliker / Incarnations of Rudolf Steiner
1. Eabani (Enkidu) (3000 BC-beginning of Kali Yuga) --- the "wild man" of the Gilgamesh saga
2. Cratylus/Kratylos (6th/7th C. BC) - priest of Temple of Ephesus; subject of dialogue of Plato where eurythmy is described.
3. Aristoteles
4. Schionatulander (9th-10th century) - Steiner's 1st post-Christian incarnation which puts him in the Grail stream.
5. Thomas von Aquin (1225-1270)
6. Rudolf Steiner. The statement to be the reborn Aristotle originates from a private letter of Steiner, which was published in the 1990s; die Aussage,der wiederverkörperte Aristoteles zu sein, stammt aus einem nicht-öffentlichen Brief Steiners, der in den 1990er Jahren bekannt wurde
weitere Reinkarnationsreihen / other lines mentioned by Steiner:
Alexander d. Große - Sigune - Ita Wegmann (Begründerin Anth.Medizin,1876-1943)
Jüngling zu Sais - Jüngling von Nain - Manes/Mani - Parzival - evtl. Kaspar Hauser
Sokrates - Christian Oeser (1791-1850), Vater von Karl J. Schröer (1825-1900).
Judas Ischariot - Kaiser Konstantin † 22. Mai 337
Julian Apostata - Herzeloyde (Mutter des Parsifal) - Tycho de Brahe
Papst Nikolaus I. (820-867) - Helmuth von Moltke (1848-1916)
Johann Gottlieb Fichte (1762-1814) - Friedrich Nietzsche (1844-1900)
Titus Livius - Walther v. d. Vogelweide - Ludw. Schleich (Lokalanästhesie)
Nikolaus Cusanus (1401-1464) - Nikolaus Kopernikus (1473-1543)
Papst Gregor VII. (1030 - 1085) - Ernst Haeckel (1834-1919)
Inspiratoren des Materialismus (arabistische Strömung) / materialistic inspirators:
Muawija (Statthalter von Syrien, geb. um 600) - Woodrow Wilson
Kalif Harun al Rashid (763-809)-Baco v. Verulam (Francis Bacon, 1561-1626)
Wesir Yahya (am Hofe des Harun al rashid) - Amos Comenius (1592-1670)
Nero (römischer Kaiser) - Kronprinz Rudolf von Österreich-Ungarn (1858-1889)
Reincarnation rows given by a Swedish priest of the Christian Community:
Adam - Elijah Naboth - John the Baptist
Eve - Balkis the Queen of Sheba - the Virgin Mary (Solomon Mary)
Cain - Hiram Abiff - Lazarus John
Abel - King Solomon - Mary Magdalene
In his Karma lectures Rudolf Steiner mentioned the following reincarnation lines of those entelechies:
In den Karmavorträgen (GA 235-240) gab Rudolf Steiner die Wiederverkörperungen wichtiger spiritueller Lehrer an.
Zarathustra (=> Ätherleib/ethetric body) - Moses - Jesus von Nazareth
Siddharta Gautama (=> Astralleib/astral body) - Jesus von Bethlehem
Spirituelle Strömungen / Spiritual streams (Plato/Aristoteles/Middle Way)
Platoniker
Plato - Hroswitha v. Gandersheim (935-973) - Karl J. Schröer (1825-1900), dieser war R. Steiners Hochschullehrer für Literaturgeschichte in Wien und "entdeckte" die Oberuferer Weihnachtsspiele
Der Weg der Mitte / The Middle Way
I. Pinehas - Elias - Johannes der Täufer - Raffael - Novalis - Herrmann Grimm (1828-1901), Sohn des Märchensammlers Wilhelm Grimm
II. Hiram Abiff - Lazarus / Johannes der Evangelist - Floire ("Flor et Blancheflor") - Christian Rosenkreutz I (13. Jhd.) - Christian Rosenkreutz II (1378-1484) - Rakoczi (Graf von St. Germain †1784)
Aristoteliker / Incarnations of Rudolf Steiner
1. Eabani (Enkidu) (3000 BC-beginning of Kali Yuga) --- the "wild man" of the Gilgamesh saga
2. Cratylus/Kratylos (6th/7th C. BC) - priest of Temple of Ephesus; subject of dialogue of Plato where eurythmy is described.
3. Aristoteles
4. Schionatulander (9th-10th century) - Steiner's 1st post-Christian incarnation which puts him in the Grail stream.
5. Thomas von Aquin (1225-1270)
6. Rudolf Steiner. The statement to be the reborn Aristotle originates from a private letter of Steiner, which was published in the 1990s; die Aussage,der wiederverkörperte Aristoteles zu sein, stammt aus einem nicht-öffentlichen Brief Steiners, der in den 1990er Jahren bekannt wurde
weitere Reinkarnationsreihen / other lines mentioned by Steiner:
Alexander d. Große - Sigune - Ita Wegmann (Begründerin Anth.Medizin,1876-1943)
Jüngling zu Sais - Jüngling von Nain - Manes/Mani - Parzival - evtl. Kaspar Hauser
Sokrates - Christian Oeser (1791-1850), Vater von Karl J. Schröer (1825-1900).
Judas Ischariot - Kaiser Konstantin † 22. Mai 337
Zauberer Merlin 5./6. Jhd. - Richard Wagner
Hilarion von Gaza (291-371) - Daskalos (12.12.1912-1995)
Julian Apostata - Herzeloyde (Mutter des Parsifal) - Tycho de Brahe
Papst Nikolaus I. (820-867) - Helmuth von Moltke (1848-1916)
Johann Gottlieb Fichte (1762-1814) - Friedrich Nietzsche (1844-1900)
Titus Livius - Walther v. d. Vogelweide - Ludw. Schleich (Lokalanästhesie)
Nikolaus Cusanus (1401-1464) - Nikolaus Kopernikus (1473-1543)
Papst Gregor VII. (1030 - 1085) - Ernst Haeckel (1834-1919)
Inspiratoren des Materialismus (arabistische Strömung) / materialistic inspirators:
Muawija (Statthalter von Syrien, geb. um 600) - Woodrow Wilson
Kalif Harun al Rashid (763-809)-Baco v. Verulam (Francis Bacon, 1561-1626)
Wesir Yahya (am Hofe des Harun al rashid) - Amos Comenius (1592-1670)
Nero (römischer Kaiser) - Kronprinz Rudolf von Österreich-Ungarn (1858-1889)
Reincarnation rows given by a Swedish priest of the Christian Community:
Adam - Elijah Naboth - John the Baptist
Eve - Balkis the Queen of Sheba - the Virgin Mary (Solomon Mary)
Cain - Hiram Abiff - Lazarus John
Abel - King Solomon - Mary Magdalene
Donnerstag, 18. Juni 2015
Anthroposophische Ernährung nach den vier Elementen
Quelle: aus der Diplomarbeit von Viktoria Tazber von www.smaragdina.at
Die von Rudolf Steiner angegebenen Hinweise zur Ernährung harmonisieren die vier Temperamente Sanguiniker (Luft), Choleriker (Feuer), Phlegmatiker (Waser), Melancholiker (Erde), die jeder Mensch in sich trägt, und von denen meist ein oder zwei dominieren. Die Temperamente bedingen sich jeweils durch die Dominanz der vier Wesensglieder des Menschen (Körper, Seele, Geist, Vegetativseele), die vier Elemente werden jeweils einem Pflanzenteil zugeordnet (Blüte, Blatt, Frucht, Wurzel).
Idealerweise stimmen die von Rudolf Steiner angegebene Hinweise die Ernährung nach den vier Temperamenten ab, die sie wieder den vier klassischen Elementen zuordnen. Die Ernährung ist Hilfsmittel, um seinen Körper (den Erdenleib) zu bilden und ihn wandelbar zu halten, denn ihn braucht der Mensch, um seine Erdenerfahrungen zu machen, um die geistig-seelische Entwicklung zu unterstützen. Lebensrhythmus entsteht durch die vier Elemente, die den vier Ätherarten zugeordnet sind.
Melancholiker Erde Lebensäther Wurzel physischer Leib
Phlegmatiker Wasser Klangäther (=chemischer Äther) Blatt Lebensleib
Choleriker Feuer Wärmeäther Frucht Seele
Sanguiniker Luft Lichtäther Blüte Geist
Durchführung:
Durch Verwenden der Geschmacksrichtungen, die wieder den Elementen zugeordnet sind, werden die einzelnen Temperamente bei Bedarf unterstützt und gestärkt:
Sanguiniker:
+ Luft, Blüte
+ Geist-Seele vom Außen ins Innere leiten und dort verankern.
+ Sanguiniker sind begeisterte Esser aber leicht ablenkbar. Er soll Süßes meiden (ohne Zucker entwickelt die Leber eine regere Tätigkeit aus eigener Kraft heraus) und lernen, den leicht bittere
+ Geschmack zu akzeptieren (bitter regt die Leber an). Da Sanguinikern dem Bitteren des Lebens aus dem Weg gehen, fehlt ihnen die Tiefe des Erlebens.
+ er wählt zarte und feine Gemüse wie Blumen- und Rosenkohl. Rote Beete und Karotten (Süße im Wurzelhaften) sind für den Sanguiniker heilsam, da seine Leichte durch die Tiefe der Wurzel verankert wird.
+ Getreide sind sehr wichtig besonders Hirse, Weizen, Roggen und Gerste.
Choleriker:
+ Feuer, Frucht
+ Der Choleriker ist ein Willenstyp. Bei ihm darf es zu keinen Stauungen kommen, sonst gibt es Explosionen. Stockungen werden durch scharfe Wurzeln, wie Rettich, Sellerie und Kren (durchstrahlen den Stoffwechsel) verhindert.
+ Gewürze, wie Kümmel, entlasten die Verdauung und leiten die Feuerkräfte aufwärts, damit sie von der Zirkulation und Atmung aufgenommen und verwandelt werden können.
+ für den Choleriker ist Nahrung, die bei der Verdauung nicht leicht zu überwinden ist, wie Rohkost, grobes Brot, kernige Getreidegerichte sehr gut. Der Choleriker muss etwas zu kauen haben.
+ Getreide: Hafer in Maßen (nach dem Prinzip das Ähnliche nicht zu meiden), Roggen, Gerste und Weizen
Melancholiker:
+ erdhaft, salzig, bitter
+ Geist-Seele aus der Verhaftung im Stoffwechselbereich lösen und zur Umwelt führen
+ Besonders gut sind Karotten (Wurzel & Süßes), die himmlische Süße im Kleide der ihm verwandten Erdenwurzel
+ wärmende Gewürze wie Fenchel, Anis, Kümmel, Basilikum, Thymian, Majoran, Salbei sind heilsame Lichtelemente für den Melancholiker
+ Kiesel = Tor für das Licht ' Getreide mit besonderer Kieseldynamik, Licht und Wärme, wie Gerste, Hirse, Hafer und Buchweizen sind für den Melancholiker empfehlenswert
+ Mais, das Getreide der Melancholie (demonstriert Schwere und ist saturnisch geprägt) soll nicht ganz gemieden werden, sondern gut gewürzt nach dem Prinzip der Ähnlichkeit verwandelt werden
Phlegmatiker:
+ Wasser, Blatt
+ Wässrige Früchte, wie Gurken und weiche Breie sollen nur mäßig gegessen werden.
+ in der Natur in heilsamer Weise verwandelte Blattgewächse mit Schärfe und Feuer (Zwiebel) bringen Phlegmatiker in Gang.
+ Schrotbreie, Müslis, Kohl, Blattsalate und Gurken immer feurig würzen.
+ Kümmel regt die schlechte Verdauung an (Blähungen).
+ sauer ist für den Phlegmatiker gut.
+ Getreide: Hafer passt bestens, er stachelt den Phlegmatiker an. Reis mit
+ Curry wird nach dem Prinzip der Ähnlichkeit verwandelt.
Die Menschen sollten
+ in sanguinischem Sinne für die Schönheiten des Lebens offen sein
+ mit cholerischer Tatkraft fruchtbar wirken
+ als Melancholiker denken und
+ als Phlegmatiker beschauliche Betrachtungen üben,
Für alles dieses können wir durch eine menschengerechte Ernährung den Boden bereiten.
Anwendung:
Die Anthroposophie ist eine ganzheitliche Lehre, die über die Grenzen der Sinneswelt hinausgeht. Die Ernährung wird als Hilfsmittel angesehen, um angestrebte Gesundheits- und Entwicklungszustände zu erreichen. Die Nahrung ist aus kosmischen und irdischen Kräften
Gewoben. Die hohe Nahrungsmittelqualität wird durch biologischen, dynamischen Landbau (Demeter) erreicht.
Literatur:
Steiner Rudolf: Anthroposophie
Gerhard Schmidt: Dynamische Ernährungslehre Bd. I & II
Wolff Otto: Was essen wir eigentlich?
Renzenbrink Udo: Ernährungskunde aus anthroposophischer Erkenntnis; Ernährung unserer Kinder; Die sieben Getreide; Zeitgemäße Getreideernährung
Bühler Walter: Der Leib als Instrument der Seele
Rudolf Hauschka: Heilmittellehre; Substanzlehre; Ernährungslehre
Die von Rudolf Steiner angegebenen Hinweise zur Ernährung harmonisieren die vier Temperamente Sanguiniker (Luft), Choleriker (Feuer), Phlegmatiker (Waser), Melancholiker (Erde), die jeder Mensch in sich trägt, und von denen meist ein oder zwei dominieren. Die Temperamente bedingen sich jeweils durch die Dominanz der vier Wesensglieder des Menschen (Körper, Seele, Geist, Vegetativseele), die vier Elemente werden jeweils einem Pflanzenteil zugeordnet (Blüte, Blatt, Frucht, Wurzel).
Idealerweise stimmen die von Rudolf Steiner angegebene Hinweise die Ernährung nach den vier Temperamenten ab, die sie wieder den vier klassischen Elementen zuordnen. Die Ernährung ist Hilfsmittel, um seinen Körper (den Erdenleib) zu bilden und ihn wandelbar zu halten, denn ihn braucht der Mensch, um seine Erdenerfahrungen zu machen, um die geistig-seelische Entwicklung zu unterstützen. Lebensrhythmus entsteht durch die vier Elemente, die den vier Ätherarten zugeordnet sind.
Melancholiker Erde Lebensäther Wurzel physischer Leib
Phlegmatiker Wasser Klangäther (=chemischer Äther) Blatt Lebensleib
Choleriker Feuer Wärmeäther Frucht Seele
Sanguiniker Luft Lichtäther Blüte Geist
Durchführung:
Durch Verwenden der Geschmacksrichtungen, die wieder den Elementen zugeordnet sind, werden die einzelnen Temperamente bei Bedarf unterstützt und gestärkt:
Sanguiniker:
+ Luft, Blüte
+ Geist-Seele vom Außen ins Innere leiten und dort verankern.
+ Sanguiniker sind begeisterte Esser aber leicht ablenkbar. Er soll Süßes meiden (ohne Zucker entwickelt die Leber eine regere Tätigkeit aus eigener Kraft heraus) und lernen, den leicht bittere
+ Geschmack zu akzeptieren (bitter regt die Leber an). Da Sanguinikern dem Bitteren des Lebens aus dem Weg gehen, fehlt ihnen die Tiefe des Erlebens.
+ er wählt zarte und feine Gemüse wie Blumen- und Rosenkohl. Rote Beete und Karotten (Süße im Wurzelhaften) sind für den Sanguiniker heilsam, da seine Leichte durch die Tiefe der Wurzel verankert wird.
+ Getreide sind sehr wichtig besonders Hirse, Weizen, Roggen und Gerste.
Choleriker:
+ Feuer, Frucht
+ Der Choleriker ist ein Willenstyp. Bei ihm darf es zu keinen Stauungen kommen, sonst gibt es Explosionen. Stockungen werden durch scharfe Wurzeln, wie Rettich, Sellerie und Kren (durchstrahlen den Stoffwechsel) verhindert.
+ Gewürze, wie Kümmel, entlasten die Verdauung und leiten die Feuerkräfte aufwärts, damit sie von der Zirkulation und Atmung aufgenommen und verwandelt werden können.
+ für den Choleriker ist Nahrung, die bei der Verdauung nicht leicht zu überwinden ist, wie Rohkost, grobes Brot, kernige Getreidegerichte sehr gut. Der Choleriker muss etwas zu kauen haben.
+ Getreide: Hafer in Maßen (nach dem Prinzip das Ähnliche nicht zu meiden), Roggen, Gerste und Weizen
Melancholiker:
+ erdhaft, salzig, bitter
+ Geist-Seele aus der Verhaftung im Stoffwechselbereich lösen und zur Umwelt führen
+ Besonders gut sind Karotten (Wurzel & Süßes), die himmlische Süße im Kleide der ihm verwandten Erdenwurzel
+ wärmende Gewürze wie Fenchel, Anis, Kümmel, Basilikum, Thymian, Majoran, Salbei sind heilsame Lichtelemente für den Melancholiker
+ Kiesel = Tor für das Licht ' Getreide mit besonderer Kieseldynamik, Licht und Wärme, wie Gerste, Hirse, Hafer und Buchweizen sind für den Melancholiker empfehlenswert
+ Mais, das Getreide der Melancholie (demonstriert Schwere und ist saturnisch geprägt) soll nicht ganz gemieden werden, sondern gut gewürzt nach dem Prinzip der Ähnlichkeit verwandelt werden
Phlegmatiker:
+ Wasser, Blatt
+ Wässrige Früchte, wie Gurken und weiche Breie sollen nur mäßig gegessen werden.
+ in der Natur in heilsamer Weise verwandelte Blattgewächse mit Schärfe und Feuer (Zwiebel) bringen Phlegmatiker in Gang.
+ Schrotbreie, Müslis, Kohl, Blattsalate und Gurken immer feurig würzen.
+ Kümmel regt die schlechte Verdauung an (Blähungen).
+ sauer ist für den Phlegmatiker gut.
+ Getreide: Hafer passt bestens, er stachelt den Phlegmatiker an. Reis mit
+ Curry wird nach dem Prinzip der Ähnlichkeit verwandelt.
Die Menschen sollten
+ in sanguinischem Sinne für die Schönheiten des Lebens offen sein
+ mit cholerischer Tatkraft fruchtbar wirken
+ als Melancholiker denken und
+ als Phlegmatiker beschauliche Betrachtungen üben,
Für alles dieses können wir durch eine menschengerechte Ernährung den Boden bereiten.
Anwendung:
Die Anthroposophie ist eine ganzheitliche Lehre, die über die Grenzen der Sinneswelt hinausgeht. Die Ernährung wird als Hilfsmittel angesehen, um angestrebte Gesundheits- und Entwicklungszustände zu erreichen. Die Nahrung ist aus kosmischen und irdischen Kräften
Gewoben. Die hohe Nahrungsmittelqualität wird durch biologischen, dynamischen Landbau (Demeter) erreicht.
Literatur:
Steiner Rudolf: Anthroposophie
Gerhard Schmidt: Dynamische Ernährungslehre Bd. I & II
Wolff Otto: Was essen wir eigentlich?
Renzenbrink Udo: Ernährungskunde aus anthroposophischer Erkenntnis; Ernährung unserer Kinder; Die sieben Getreide; Zeitgemäße Getreideernährung
Bühler Walter: Der Leib als Instrument der Seele
Rudolf Hauschka: Heilmittellehre; Substanzlehre; Ernährungslehre
Dienstag, 16. Juni 2015
Sixto Rodriguez
(English text below)
Der Poet und Musiker Sixto Rodriguez ist heute 72 Jahre alt und lebt in Detroit, MI. Bekannt wurde er erst 2013, als "Searching For Sugar Man" einen Oscar für die beste Dokumentation erhielt. Seine beiden Meisterwerke, die LPs "Cold Fact" und "Coming From Reality" floppten in den USA, vielleicht weil er mexikanischer Abstammung ist, aber jedenfalls war er einfach seiner Zeit weit voraus. Er zog sich ins Privatleben zurück, arbeitete auf Baustellen, mit Obdachlosen, schloss 1981 ein Philosophie-Studium ab, zog drei Töchter groß. In Südafrika jedoch war er ein Star, bekannt wie Elvis Presley, was Rodriguez jedoch nicht wusste wegen des Regimes - und umgekehrt hielt man ihn in Südafrika für tot, es war nichts über seinen Verbleib bekannt. Von den Tantiemen für die in Südafrika verkauften 500.000 CDs/LPs hat er nie etwas gesehen. Eine beeindruckende, inspirierende Person: bescheiden, weise, sozial, frei von Ärger über das gestohlenes Geld. Möge er noch viele Konzerte geben und noch viele Songs schreiben.
wikipedia:
Sixto Diaz Rodriguez, (born July 10, 1942), is an American folk musician from Detroit, Michigan. His career initially proved short lived, with two little-sold albums in the early 1970s and two Australian concert tours. Although retaining a loyal following in Australia, unknown to Rodriguez, his albums became extremely successful and influential in South Africa. According to the film-makers of the documentary about him, Searching for Sugar Man, sales of his records outnumbered those of Elvis Presley in South Africa. He was rumored there to have committed suicide.
In the 1990s, determined South African fans managed to find and contact Rodriguez, which led to an unexpected revival of his musical career. This is told in the 2012 Academy Award–winning documentary film Searching for Sugar Man, which helped give Rodriguez a measure of fame in his home country. On May 9, 2013, Rodriguez received an honorary Doctor of Humane Letters degree from his alma mater, Wayne State University (WSU), in Detroit. Rodriguez lives in Detroit's historic Woodbridge neighborhood, through which he is seen walking in Searching for Sugar Man.
TV-Doku von 1998
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Engels-Hierarchien
Hierarchien nach Rudolf Steiner
(aus: Geheimwissenschaft im Umriß)
Trinität: Weltengeist (Vatergott) - Weltenseele (Sohn, Wort, Makrokosmos) - Menschengeist (Sophia, Mikrokosmos)
I. Hierarchie, die Namen der Hierarchien sind keine Eigennamen, sondern Namen für gewisse Bewußtseinsstufen des großen Universums, und die Wesen rücken von einer Stufe zur anderen
1. Seraphim: Fixsternsphäre, Kosmos: Geister der All-Liebe
2. Cherubim: Tierkreis - Geister der Harmonie - transformieren die von der Trinität übergebenen Entwicklungsziele eines Planetensystems in überpersönliche Weisheit, die dann verströmt wird
3. Throne: Planetensystem - Geister des Willens, opfern ihre Willens-Substanz als mineralische Grundsubstanz des Planetensystems und als Wärme hin. Die Gruppen-Iche der Mineralien sind ihre Nachkommen. Saturnsphäre
II. Hierarchie
4. Kyriotetes: Ätherleib der Menschen - Geister der Weisheit, sie opfern sich, damit der Mensch einen Ätherleib erhält. Gruppenseelen der Pflanzen sind ihre Nachkommen. Jupitersphäre
5. Dynameis: Astralleib der Menschen - Geister der Bewegung, sie erscheinen u.a. in den Zahlengesetzen; die Gruppenseelen der Tiere sind ihre Nachkommen. Marssphäre
6. Elohim: Iche der Menschen - Geister der Form, Christus ist der oberste Elohim, gehört aber auch zur Trinität (Weltenseele). Jahve sendet vom Mond die reife Weisheit, welche die Grundlage für Liebe ist. Die übrigen 6 Elohim wirken durch die Sonne. Region des Seelenlebens, Sinneswelt
III. Hierarchie
7. Archai: bewirken die Zeit - Geister der Persönlichkeit, bestehen aus Geistesmensch als höchsten Bewusstseinszustand. Dieser Stufe gehören auch die Geister der Finsternis (böse Asuras, Luzifer) an, z.B. Satan. Venussphäre, Region der Seelenkraft, Gedankenwelt
8. Archangeloi: Blitze, Feuer - sie bewirken die Sprache und Volksseelen, Feuergeister: Lebensgeist entstehen momentan durch sie. Merkursphäre, Region des Seelenlichtes, Sprachwelt, Gefühlsvorstellung
9. Angeloi: Boten, Söhne des Lebens, bilden gegenwärtig die Geistselbste aus, Schutzengel (Genius). Mondsphäre, Kamaloka, Phantasie/Träumen, willensmäßiges Gefühl
IV. Hierarchie
10. Mensch: Geist der Freiheit und Liebe, bestehend aus physischem Körper, Ätherleib, Astralleib und Ich als höchster Bewusstseinszustand. Erdensphäre, Willenshandlung
11. Tier: bestehend aus physischem Körper, Ätherleib, Astralleib
12. Pflanze: bestehend aus physischem Körper, Ätherleib
13. Mineral, physische Körper
(aus: Geheimwissenschaft im Umriß)
Trinität: Weltengeist (Vatergott) - Weltenseele (Sohn, Wort, Makrokosmos) - Menschengeist (Sophia, Mikrokosmos)
I. Hierarchie, die Namen der Hierarchien sind keine Eigennamen, sondern Namen für gewisse Bewußtseinsstufen des großen Universums, und die Wesen rücken von einer Stufe zur anderen
1. Seraphim: Fixsternsphäre, Kosmos: Geister der All-Liebe
2. Cherubim: Tierkreis - Geister der Harmonie - transformieren die von der Trinität übergebenen Entwicklungsziele eines Planetensystems in überpersönliche Weisheit, die dann verströmt wird
3. Throne: Planetensystem - Geister des Willens, opfern ihre Willens-Substanz als mineralische Grundsubstanz des Planetensystems und als Wärme hin. Die Gruppen-Iche der Mineralien sind ihre Nachkommen. Saturnsphäre
II. Hierarchie
4. Kyriotetes: Ätherleib der Menschen - Geister der Weisheit, sie opfern sich, damit der Mensch einen Ätherleib erhält. Gruppenseelen der Pflanzen sind ihre Nachkommen. Jupitersphäre
5. Dynameis: Astralleib der Menschen - Geister der Bewegung, sie erscheinen u.a. in den Zahlengesetzen; die Gruppenseelen der Tiere sind ihre Nachkommen. Marssphäre
6. Elohim: Iche der Menschen - Geister der Form, Christus ist der oberste Elohim, gehört aber auch zur Trinität (Weltenseele). Jahve sendet vom Mond die reife Weisheit, welche die Grundlage für Liebe ist. Die übrigen 6 Elohim wirken durch die Sonne. Region des Seelenlebens, Sinneswelt
III. Hierarchie
7. Archai: bewirken die Zeit - Geister der Persönlichkeit, bestehen aus Geistesmensch als höchsten Bewusstseinszustand. Dieser Stufe gehören auch die Geister der Finsternis (böse Asuras, Luzifer) an, z.B. Satan. Venussphäre, Region der Seelenkraft, Gedankenwelt
8. Archangeloi: Blitze, Feuer - sie bewirken die Sprache und Volksseelen, Feuergeister: Lebensgeist entstehen momentan durch sie. Merkursphäre, Region des Seelenlichtes, Sprachwelt, Gefühlsvorstellung
9. Angeloi: Boten, Söhne des Lebens, bilden gegenwärtig die Geistselbste aus, Schutzengel (Genius). Mondsphäre, Kamaloka, Phantasie/Träumen, willensmäßiges Gefühl
IV. Hierarchie
10. Mensch: Geist der Freiheit und Liebe, bestehend aus physischem Körper, Ätherleib, Astralleib und Ich als höchster Bewusstseinszustand. Erdensphäre, Willenshandlung
11. Tier: bestehend aus physischem Körper, Ätherleib, Astralleib
12. Pflanze: bestehend aus physischem Körper, Ätherleib
13. Mineral, physische Körper
Samstag, 28. Dezember 2013
2014 - The Year Of Antroposophy
Dear spiritual researchers, the year 2014 will become - from the point of anthroposophic astrology - a year of GNOSIS (Saturn in Scorpio/dynamism) and Inspiration (Neptune in its home Pisces/psychologism). On January 1st, 2014, a cardinal c...osmic Cross is rising (change, restart). The decisive point: this cross is released by Saturn and Neptune, which are in Trigon with Jupiter (Logism) in cancer (wellspring & emotion). Always remember: anthroposophy delivers solid protection and unique strength towards the troubles of ahrimanic materialism (Cosmic Cross).
Das "Kosmische Kreuz" zum Jahreswechsel 2013/2014
aus Astrowiki:
"Das Große Kreuz ist eine Aspektfigur, bei der sich vier Planeten im Winkelabstand von jeweils neunzig Grad zueinander befinden, also vier Quadrate und somit ein geschlossenes Viereck bilden. Darüber hinaus stehen sich im Normalfall je zwei Planeten direkt gegenüber, d.h. inOpposition.
Bruno und Louise Huber schreiben in „Aspektbild-Astrologie“: Auch kann diese Figur in einer ständigen Bemühung um Bewusstseinserweiterung ihren Ausdruck finden. Nur in diesem Zusammenhang hat der traditionelle Name “Karmisches Kreuz“ seine Berechtigung, da es hier um Transzendierung der Realität und um die Verwirklichung von Ideen geht. Allerdings muss Demut geübt werden, da sonst leicht Gefahr von Fanatismus oder geistiger Überheblichkeit besteht.
Weitere Infos zum sog. kardinalen Kreuz in Widder-Waage-Krebs-Steinbock: http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Qualität
Das "Kosmische Kreuz" zum Jahreswechsel 2013/2014
aus Astrowiki:
"Das Große Kreuz ist eine Aspektfigur, bei der sich vier Planeten im Winkelabstand von jeweils neunzig Grad zueinander befinden, also vier Quadrate und somit ein geschlossenes Viereck bilden. Darüber hinaus stehen sich im Normalfall je zwei Planeten direkt gegenüber, d.h. inOpposition.
Das Große Kreuz verbindet in der Regel jeweils vier kardinale, vier fixe oder vier veränderlicheZeichen miteinander (Qualität).
Deutung
Die Konstellation wirkt schon durch ihr Bild ausgesprochen stabil, aber auch unflexibel. Das Große Kreuz gilt als starker analytischer Aspekt. Es symbolisiert eine Herausforderung, der man nicht ausweichen kann. Sie zu bestehen, erfordert erheblichen Einsatz und Aufwand. Durch den stabilen Charakter der Verbindung ist bei den Betroffenen aber auch die Bereitschaft vorhanden, die Hindernisse auszuhalten, die auftretenden Probleme durchzustehen. Insofern enthält das Große Quadrat die Chance, sich schwierigen Themen zu stellen, an ihnen zu wachsen und sie zu meistern. Schlägt die Stabilität jedoch in Starrheit um, besteht die Gefahr, den richtigen Zeitpunkt zu verpassen, zu dem ein bestimmtes Thema losgelassen werden soll, oder man sucht Befreiungen, indem man eine Sache übers Knie bricht.
Kommt es zur Auslösung eines der beteiligten Planeten, so sind immer gleichzeitig die anderen Planeten entweder durch Konjunktion, Quadrat oder Opposition mit beteiligt. Dadurch wird die planetare Aktivierung besonders intensiv, stark und hartnäckig. Um der Gefahr einer Überforderung zu begegnen, bzw. um eine dauerhafte und tragfähige Lösung zu finden, ist ein bewusster Umgang mit den aktivierten Themen notwendig."
"Das kardinale Kreuz umfasst Widder, Krebs, Waage und Steinbock. Kardinal steht für den Beginn eines Quadranten bzw. Quartals, für eine aufbauende, schöpferische Kraft, als erstes Stadium für die Initiative, den Anfangsimpuls, für die am stärksten ausgeprägte Eigenart eines Elementes.
Im Jahreskreis, d.h. wenn die Sonne in die kardinalen Zeichen eintritt, werden die Feste Weihnachten, Ostern, Johanni und Michaelis gefeiert.
Bei einer Betonung der kardinalen Zeichen im individuellen Horoskop wird der Betreffende gern neue Impulse aufnehmen, tut sich jedoch schwer mit deren Konsolidierumg, d.h. das einmal Erreichte längerfristig oder dauerhaft abzusichern."
Kommt es zur Auslösung eines der beteiligten Planeten, so sind immer gleichzeitig die anderen Planeten entweder durch Konjunktion, Quadrat oder Opposition mit beteiligt. Dadurch wird die planetare Aktivierung besonders intensiv, stark und hartnäckig. Um der Gefahr einer Überforderung zu begegnen, bzw. um eine dauerhafte und tragfähige Lösung zu finden, ist ein bewusster Umgang mit den aktivierten Themen notwendig."
"Das kardinale Kreuz umfasst Widder, Krebs, Waage und Steinbock. Kardinal steht für den Beginn eines Quadranten bzw. Quartals, für eine aufbauende, schöpferische Kraft, als erstes Stadium für die Initiative, den Anfangsimpuls, für die am stärksten ausgeprägte Eigenart eines Elementes.
Im Jahreskreis, d.h. wenn die Sonne in die kardinalen Zeichen eintritt, werden die Feste Weihnachten, Ostern, Johanni und Michaelis gefeiert.
Bei einer Betonung der kardinalen Zeichen im individuellen Horoskop wird der Betreffende gern neue Impulse aufnehmen, tut sich jedoch schwer mit deren Konsolidierumg, d.h. das einmal Erreichte längerfristig oder dauerhaft abzusichern."
Bruno und Louise Huber schreiben in „Aspektbild-Astrologie“: Auch kann diese Figur in einer ständigen Bemühung um Bewusstseinserweiterung ihren Ausdruck finden. Nur in diesem Zusammenhang hat der traditionelle Name “Karmisches Kreuz“ seine Berechtigung, da es hier um Transzendierung der Realität und um die Verwirklichung von Ideen geht. Allerdings muss Demut geübt werden, da sonst leicht Gefahr von Fanatismus oder geistiger Überheblichkeit besteht.
Weitere Infos zum sog. kardinalen Kreuz in Widder-Waage-Krebs-Steinbock: http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Qualität
Donnerstag, 1. August 2013
Star Of David/Davidstern July 2013
Right now, from 30th July enduring about 4 weeks, the first Star Of David (Hexagram constellation) since 9th November 2003 (see the last blog entry) is occurring. This time the Sun and Uranus are not participating, but all other planets are exactly connected! An extreme rare constellation, which I found in June 1955 and May 1977.
It seems that this constellation is the necessary link and completion for the 2003 constellation, because now all those planets are involved which were not competing in 2003, except of Uranus who is always doing his own thing... For interpretation just take a look at the last blog entry.
July 30th 2013
It seems that this constellation is the necessary link and completion for the 2003 constellation, because now all those planets are involved which were not competing in 2003, except of Uranus who is always doing his own thing... For interpretation just take a look at the last blog entry.
July 30th 2013
Montag, 11. Februar 2013
Earth Destiny since 1987

Cosmic Pentagon: October 1st and October 28th 2004,

Cosmic Trigon (Harmonic Convergence) - 25th August 1987, e.g. birthdate of writer and singer Amy Macdonald

Cosmic Cross /Square 11. August 1999 (Sun eclipse over Paris, Stuttgart, Istanbul)
f
Cosmic Conjunction 2000
Exactly 9 month after Cosmic Cross/Square (11th August 1999)
All 7 old planets in ONE row. AND: Jupiter-Saturn-Conjunction (which takes place only once in 20 years!)
g
Cycle of Jupiter-Saturn Conjunctions each 20 years:
g
Samstag, 20. Oktober 2012
Der Siebenjahre-Zyklus
Weshalb findet die Entwicklung der Wesensglieder des Menschen gerade in Jahrsiebten statt?
Dafür liefern Anthroposophie und Astrologie eine plausible Erklärung. Saturn braucht 28-29 Jahre für einen Umlauf. Dieser Zyklus lässt sich in vier Abschnitte von 7 Jahren aufteilen.
Im 7. Lebensjahr steht Saturn im Quadrat zu seiner Geburtsstellung: Mit der Einschulung treten Lehrer als weitere Autoritäten neben den Eltern an das Kind heran. Mit 14 bildet Saturn eine Opposition zur Saturnstellung bei der Geburt, und tatsächlich kommt es gerade in diesem Alter zur Auflehnung gegen Autoritäten, Testen von Grenzen, manchmal sogar Konflikte mit dem Gesetz. Mit 21 Jahren steht Saturn erneut im Quadrat zu seiner Geburtsstellung, jetzt ist man erwachsen und für sich selbst voll verantwortlich für sein Leben
Für das Alter von 28-35 erläutert Rudolf Steiner:
"Was wir Verstandes- oder Gemütsseele nennen, arbeitet sich erst heraus aus der Empfindungsseele (21-28 J.) und ist schon in gewisser Beziehung etwas Abgeklärteres als die Empfindungsseele. In der Verstandesseele sitzen schon die Fähigkeiten, dasjenige in Vorstellungen zu kleiden, was in der Empfindungsseele empfunden ist, dasjenige, was als Instinkte, als Affekte erlebt wird, zu einer menschlicheren Form des Seelenlebens abzuklären. Wenn zum Beispiel Affekte, die sonst nur auf Selbsterhaltung gehen, abgeklärt werden zum Wohlwollen, ja sogar zum liebevollen Verhalten zur Umwelt, haben wir es schon zu tun mit der Verstandes- oder Gemütsseele. In der Verstandesseele geht uns das Ich auf, der eigentliche Mittelpunkt unseres Seelenlebens." (GA 127, S 42ff.)
Dafür liefern Anthroposophie und Astrologie eine plausible Erklärung. Saturn braucht 28-29 Jahre für einen Umlauf. Dieser Zyklus lässt sich in vier Abschnitte von 7 Jahren aufteilen.
Im 7. Lebensjahr steht Saturn im Quadrat zu seiner Geburtsstellung: Mit der Einschulung treten Lehrer als weitere Autoritäten neben den Eltern an das Kind heran. Mit 14 bildet Saturn eine Opposition zur Saturnstellung bei der Geburt, und tatsächlich kommt es gerade in diesem Alter zur Auflehnung gegen Autoritäten, Testen von Grenzen, manchmal sogar Konflikte mit dem Gesetz. Mit 21 Jahren steht Saturn erneut im Quadrat zu seiner Geburtsstellung, jetzt ist man erwachsen und für sich selbst voll verantwortlich für sein Leben
Für das Alter von 28-35 erläutert Rudolf Steiner:
"Was wir Verstandes- oder Gemütsseele nennen, arbeitet sich erst heraus aus der Empfindungsseele (21-28 J.) und ist schon in gewisser Beziehung etwas Abgeklärteres als die Empfindungsseele. In der Verstandesseele sitzen schon die Fähigkeiten, dasjenige in Vorstellungen zu kleiden, was in der Empfindungsseele empfunden ist, dasjenige, was als Instinkte, als Affekte erlebt wird, zu einer menschlicheren Form des Seelenlebens abzuklären. Wenn zum Beispiel Affekte, die sonst nur auf Selbsterhaltung gehen, abgeklärt werden zum Wohlwollen, ja sogar zum liebevollen Verhalten zur Umwelt, haben wir es schon zu tun mit der Verstandes- oder Gemütsseele. In der Verstandesseele geht uns das Ich auf, der eigentliche Mittelpunkt unseres Seelenlebens." (GA 127, S 42ff.)
Montag, 6. August 2012
Perspektiven der Menschheitsentwicklung
aus: GA 204, 16. Vortrag Dornach, 3. Juni 1921
Wir entwickeln die Bewußtseinsseele seit der Mitte des 15. Jahrhunderts; aber wir haben nur noch den Schatten des Verstandes (Anm.: da die Verstandes-Seele bereits davor voll entwickelt wurde). Wenn der Mensch heute seine Begriffe entwickelt, nun, er ist wahrhaftig weit genug entfernt von der Vorstellung, daß da ein Engel in ihm erkennt. Er denkt sich nun halt: Ich denke da etwas aus über die Dinge, die ich erfahren habe. Er redet jedenfalls nicht davon, daß da eigentlich ein geistiges Wesen (d.h. Engel) vorhanden ist, das da erkennt, oder gar ein noch höheres geistiges Wesen (d.h. Erzengel), das durch sein Selbstbewußtsein vorhanden ist.
Dasjenige, womit der Mensch heute die Dinge zu erkennen versucht, das ist der Schatten des Intellektes, wie er sich für die Griechen, zum Beispiel für Plato und Aristoteles, wie er sich selbst für die Römer noch herausgebildet hat.
Aber gerade das, meine lieben Freunde, daß wir uns durch den Verstand nicht mehr zu beirren lassen brauchen, das kann uns weiterhelfen. Die Menschen laufen heute einem Schatten nach, dem Verstande in ihnen, dem Intellekt. Von dem lassen sie sich beirren, statt zu streben nach Imagination, nach Inspiration, nach Intuition, die nun wiederum in die geistige Welt, die eigentlich uns umgibt, hineinführen.
Daß der Verstand schattenhaft geworden ist, das ist ja gerade gut. Aber wir haben zunächst mit diesem schattenhaften Verstande die äußere Naturwissenschaft gegründet. Wir müssen von ihm aus weiterarbeiten, und Gott ist zur Ruhe gekommen, damit er uns arbeiten lasse. Der vierte Zustand (also die Verstandes-Seele) ist heute vollends da. Der Mensch muß sich nur dessen bewußt werden. Und ohne daß er sich dessen bewußt wird, kann nichts weiter sich bilden auf der Erde. Denn dasjenige, was die Erde als Erbstück empfangen hat, das seit dem 4. Jahrhundert untergegangen. Neues muß gegründet werden.
Im 9., 10., 11. Jahrhundert war Weltuntergangsstimmung. Nachher kamen die Kreuzzüge. Sie haben nichts eigentlich gebracht, weil ja im Materiellen gesucht worden ist dasjenige, was im Geiste hätte gesucht werden sollen. Nun, da die Kreuzzüge nichts gebracht hatten, kam den Menschen, man möchte sagen, zunächst wie eine Aushilfe, die Renaissance. Das Griechentum wurde wieder erschlossen, dasjenige, was heute unter den Menschen als Bildung verbreitet wird, das Griechentum war wieder da, es war aber zunächst nicht da als ein Neues.
Das Neue war nur in Bezug auf die äußere Natur in mathematisch-mechanischen Vorstellungen da seit dem Beginn des 15. Jahrhunderts. Dafür aber waren da die Trümmer des Altertums. Unseren jungen Leuten werden die Trümmer des Altertums als Gymnasialbildung eingepfropft. Sie bilden dann die Grundlage der Zivilisation. Oswald Spengler hat diese Trümmer der Renaissance angetroffen. Wie erratische Blöcke schwimmen sie auf dem Meer, das weiteres erzeugen will. Aber schaut man nur hin auf diese Eisblöcke, die da schwimmen, dann sieht man den Untergang. Denn dasjenige, was da aus dem Alten sich erhalten hat, ist in Untergangsstimmung, und niemand kann galvanisieren dasjenige, was unsere heutige Bildung ist. Die geht zugrunde. Eine andere Zivilisation muß aus dem Geistigen heraus durch Urschöpfung geschaffen werden, denn der vierte Zustand (die Verstandes-Seele) ist da.
So muß Scotus Erigena verstanden werden, der sich seine Weisheit - ich möchte sagen, für ihn schon schwer verständlich - aus der Irischen Insel herübergebracht hatte, aus den Mysterien, die da auf der Irischen Insel gepflegt worden waren; das muß man heute aus dem Scotus Erigena herauslesen. Und so spricht nicht nur dasjenige, was man aus der Geisteswissenschaft als Urerkenntnis haben kann, sondern so sprechen auch die Dokumente der älteren Zeiten, wenn man sie wirklich verstehen will, wenn man endlich loskommen will von dem Alexandrinismus der neueren philosophischen Wissenschaft, welche sich Philologie nennt. Man muß schon sagen, so wie diese Dinge getrieben werden heute, merkt man weder viel von Philologie noch von Philosophie. Wenn man die Einpaukereien und die Examensordnungen in unseren Bildungsanstalten sich anschaut, dann ist von «Philo» außerordentlich wenig vorhanden, das muß schon aus einer anderen Ecke heraus kommen, aber wir brauchen es wiederum.
Ich wollte Ihnen zeigen, wie man die Wege erst suchen muß, um dasjenige, was verschüttet ist von der Urweisheit, in der richtigen Weise fassen zu können. Solche Tatsachen beachten ja die Menschen heute nicht, daß im Johannes-Evangelium klar ausgesprochen ist:
Der Logos ist das Schöpferische, nicht der Vatergott.
Wir entwickeln die Bewußtseinsseele seit der Mitte des 15. Jahrhunderts; aber wir haben nur noch den Schatten des Verstandes (Anm.: da die Verstandes-Seele bereits davor voll entwickelt wurde). Wenn der Mensch heute seine Begriffe entwickelt, nun, er ist wahrhaftig weit genug entfernt von der Vorstellung, daß da ein Engel in ihm erkennt. Er denkt sich nun halt: Ich denke da etwas aus über die Dinge, die ich erfahren habe. Er redet jedenfalls nicht davon, daß da eigentlich ein geistiges Wesen (d.h. Engel) vorhanden ist, das da erkennt, oder gar ein noch höheres geistiges Wesen (d.h. Erzengel), das durch sein Selbstbewußtsein vorhanden ist.
Dasjenige, womit der Mensch heute die Dinge zu erkennen versucht, das ist der Schatten des Intellektes, wie er sich für die Griechen, zum Beispiel für Plato und Aristoteles, wie er sich selbst für die Römer noch herausgebildet hat.
Aber gerade das, meine lieben Freunde, daß wir uns durch den Verstand nicht mehr zu beirren lassen brauchen, das kann uns weiterhelfen. Die Menschen laufen heute einem Schatten nach, dem Verstande in ihnen, dem Intellekt. Von dem lassen sie sich beirren, statt zu streben nach Imagination, nach Inspiration, nach Intuition, die nun wiederum in die geistige Welt, die eigentlich uns umgibt, hineinführen.
Daß der Verstand schattenhaft geworden ist, das ist ja gerade gut. Aber wir haben zunächst mit diesem schattenhaften Verstande die äußere Naturwissenschaft gegründet. Wir müssen von ihm aus weiterarbeiten, und Gott ist zur Ruhe gekommen, damit er uns arbeiten lasse. Der vierte Zustand (also die Verstandes-Seele) ist heute vollends da. Der Mensch muß sich nur dessen bewußt werden. Und ohne daß er sich dessen bewußt wird, kann nichts weiter sich bilden auf der Erde. Denn dasjenige, was die Erde als Erbstück empfangen hat, das seit dem 4. Jahrhundert untergegangen. Neues muß gegründet werden.
Im 9., 10., 11. Jahrhundert war Weltuntergangsstimmung. Nachher kamen die Kreuzzüge. Sie haben nichts eigentlich gebracht, weil ja im Materiellen gesucht worden ist dasjenige, was im Geiste hätte gesucht werden sollen. Nun, da die Kreuzzüge nichts gebracht hatten, kam den Menschen, man möchte sagen, zunächst wie eine Aushilfe, die Renaissance. Das Griechentum wurde wieder erschlossen, dasjenige, was heute unter den Menschen als Bildung verbreitet wird, das Griechentum war wieder da, es war aber zunächst nicht da als ein Neues.
Das Neue war nur in Bezug auf die äußere Natur in mathematisch-mechanischen Vorstellungen da seit dem Beginn des 15. Jahrhunderts. Dafür aber waren da die Trümmer des Altertums. Unseren jungen Leuten werden die Trümmer des Altertums als Gymnasialbildung eingepfropft. Sie bilden dann die Grundlage der Zivilisation. Oswald Spengler hat diese Trümmer der Renaissance angetroffen. Wie erratische Blöcke schwimmen sie auf dem Meer, das weiteres erzeugen will. Aber schaut man nur hin auf diese Eisblöcke, die da schwimmen, dann sieht man den Untergang. Denn dasjenige, was da aus dem Alten sich erhalten hat, ist in Untergangsstimmung, und niemand kann galvanisieren dasjenige, was unsere heutige Bildung ist. Die geht zugrunde. Eine andere Zivilisation muß aus dem Geistigen heraus durch Urschöpfung geschaffen werden, denn der vierte Zustand (die Verstandes-Seele) ist da.
So muß Scotus Erigena verstanden werden, der sich seine Weisheit - ich möchte sagen, für ihn schon schwer verständlich - aus der Irischen Insel herübergebracht hatte, aus den Mysterien, die da auf der Irischen Insel gepflegt worden waren; das muß man heute aus dem Scotus Erigena herauslesen. Und so spricht nicht nur dasjenige, was man aus der Geisteswissenschaft als Urerkenntnis haben kann, sondern so sprechen auch die Dokumente der älteren Zeiten, wenn man sie wirklich verstehen will, wenn man endlich loskommen will von dem Alexandrinismus der neueren philosophischen Wissenschaft, welche sich Philologie nennt. Man muß schon sagen, so wie diese Dinge getrieben werden heute, merkt man weder viel von Philologie noch von Philosophie. Wenn man die Einpaukereien und die Examensordnungen in unseren Bildungsanstalten sich anschaut, dann ist von «Philo» außerordentlich wenig vorhanden, das muß schon aus einer anderen Ecke heraus kommen, aber wir brauchen es wiederum.
Ich wollte Ihnen zeigen, wie man die Wege erst suchen muß, um dasjenige, was verschüttet ist von der Urweisheit, in der richtigen Weise fassen zu können. Solche Tatsachen beachten ja die Menschen heute nicht, daß im Johannes-Evangelium klar ausgesprochen ist:
Der Logos ist das Schöpferische, nicht der Vatergott.
Freitag, 3. August 2012
Der Schlaf als Quelle der Heilung
Anthroposophie als Kosmosophie II, GA 208
aus: 21. Vortrag, Dornach, 12. November 1921
Der Mensch stellt tatsächlich jede Nacht, indem er schläft, an die geistig-seelische Welt eine ganz bestimmte Anfrage. Er stellt sie natürlich nicht bewußt, aber er stellt sie mit dem Teil seines Wesens, der dann heraustritt aus seinem physischen und aus seinem Ätherleib. Er stellt die Anfrage an die geistige Welt: Wie nimmt sich vor den Wesen der geistigen Welt meine moralische Seelen-Verfassung aus?
Und es wird ihm die Antwort gegeben. Sie wird ihm dadurch gegeben, daß er, je nachdem wie seine moralische Seelengestaltung ist, die Gestaltung und die Tingierung bekommt. Jeden Morgen, wenn der Mensch aufwacht, tritt er in die physische und ätherische Körperlichkeit hinein mit einer Antwort aus der geistig-seelischen Welt. Jedes Einschlafen ist eine Fragestellung, eine unbewußte Fragestellung an die geistige Welt, jedes Aufwachen ist ein unbewußtes Antwortgeben aus der geistigen Welt. Wir stehen fortwährend gewissermaßen mit unserem Unterbewußtsein mit der geistigen Welt in einer Korrespondenz, indem wir aus dieser geistigen Welt heraus uns die Antworten darüber holen, wie wir innerlich als Mensch eigentlich sind. Sie tragen das, was die geistige Welt an Ihnen gestaltet, herein in Ihr physisches und Ihr ätherisches Dasein. Damit tragen Sie die Stimme des Gewissens herein. Im wachen Leben verwandelt sich das, was man als Antwort bekommt in Gestaltung und Tingierung, in die Stimme des Gewissens. Überhaupt alles, was unsere innerliche moralische Stimmung ist, müssen wir aus solchen Erkenntnissen heraus auf den Schlafzustand beziehen.
Man denke nur daran, wie eine Maxime des Volksbewußtseins die ist, daß, wenn man durch irgendeinen Menschen beleidigt ist, man die Empfindung, die man dadurch hat, nicht durch den Schlaf tragen soll, sondern sie womöglich vor dem Schlaf abmachen soll; daß man also den Zorn nicht durch den Schlaf tragen soll, sondern versuchen soll, ihn vor dem Schlafe zu beruhigen.
Wenn Sie wissen, daß das Einschlafen ein Fragestellen an die geistige Welt und das Aufwachen eine Antwort auf diese Frage ist, dann werden Sie sich sagen können: Sie bekommen eine andere Antwort und tragen eine andere Antwort des Morgens aus der geistigen Welt in Ihren physischen Leib herein, wenn Sie einen Zorn am Abend gemäßigt oder eine Beleidigung abgedämpft haben in Ihrem Empfinden, als wenn Sie diese Beleidigung in den Schlaf hineingetragen haben und in der Stimmung dieser Beleidigung die Frage an die geistige Welt stellen, oder wenn Sie zornig hineingehen in die geistige Welt und Ihre Frage durchglüht ist von Zorn. Wenn Sie etwas Zornmütiges in die geistige Welt hineintragen, so ist es, wie wenn ein vulkanischer Feuerstrom sich hineinergießen würde, und es muß dann von der äußeren seelischen Welt dieser vulkanische Feuerstrom tingiert werden. Das ist etwas anderes, als wenn man beim Einschlafen den Zorn abgedämpft hat.
Es ist vieles von dem, was hier geschildert worden ist, in seinen Wirkungen nicht nur auf das menschliche Gemüt, sondern sogar auf die körperliche und innerliche organische Lebensstimmung zu erkennen, und viele innerliche Krankheitsursachen sind in dem zu suchen, was wir als Antwort bekommen auf die Fragen, die wir unbewußt an die geistige Welt im Einschlafen stellen. Denn unsere physischen und ätherischen Organe, sie müssen im Wachzustande durchaus fertig werden mit dem, was ihnen durch das willensmäßige Ich und durch den gefühlsmäßigen astralischen Leib mit dem Aufwachen aus der geistigen Welt hereingetragen wird.
Die Geist-Gestalt von Ich und Astralleib während des Schlafens
Tatsächlich haben wir in dem, was der Mensch vom Einschlafen bis zum Aufwachen aus sich heraussetzt (Anm.: das Ich und den Astralleib), das Bildhafte von dem, was dann physisch verkörpert im menschlichen Haupte im nächsten Erdenleben zutage tritt. Das ist ein außerordentlich wichtiger Zusammenhang. Und wenn wir darauf zurückblicken, daß es eigentlich die moralische Seelenverfassung ist, welche das Bestimmende für diese Gestaltung, für diese Tingierung abgibt, so werden wir im nächsten Erdenleben die Einkörperung, die Verleiblichung der moralischen Seelenverfassung in den Kräften des menschlichen Hauptes zu suchen haben. Und indem sich dann diese Kräfte des menschlichen Hauptes als unser Denkvermögen, als unser Vorstellungsvermögen ausdrücken, haben wir dieses als die Wirkung unserer moralischen Seelenverfassung von diesem Leben. Das alles aber ist bildhaft vorhanden in dem, was der Mensch beim Einschlafen aus sich heraussetzt.
aus: 21. Vortrag, Dornach, 12. November 1921
Der Mensch stellt tatsächlich jede Nacht, indem er schläft, an die geistig-seelische Welt eine ganz bestimmte Anfrage. Er stellt sie natürlich nicht bewußt, aber er stellt sie mit dem Teil seines Wesens, der dann heraustritt aus seinem physischen und aus seinem Ätherleib. Er stellt die Anfrage an die geistige Welt: Wie nimmt sich vor den Wesen der geistigen Welt meine moralische Seelen-Verfassung aus?
Und es wird ihm die Antwort gegeben. Sie wird ihm dadurch gegeben, daß er, je nachdem wie seine moralische Seelengestaltung ist, die Gestaltung und die Tingierung bekommt. Jeden Morgen, wenn der Mensch aufwacht, tritt er in die physische und ätherische Körperlichkeit hinein mit einer Antwort aus der geistig-seelischen Welt. Jedes Einschlafen ist eine Fragestellung, eine unbewußte Fragestellung an die geistige Welt, jedes Aufwachen ist ein unbewußtes Antwortgeben aus der geistigen Welt. Wir stehen fortwährend gewissermaßen mit unserem Unterbewußtsein mit der geistigen Welt in einer Korrespondenz, indem wir aus dieser geistigen Welt heraus uns die Antworten darüber holen, wie wir innerlich als Mensch eigentlich sind. Sie tragen das, was die geistige Welt an Ihnen gestaltet, herein in Ihr physisches und Ihr ätherisches Dasein. Damit tragen Sie die Stimme des Gewissens herein. Im wachen Leben verwandelt sich das, was man als Antwort bekommt in Gestaltung und Tingierung, in die Stimme des Gewissens. Überhaupt alles, was unsere innerliche moralische Stimmung ist, müssen wir aus solchen Erkenntnissen heraus auf den Schlafzustand beziehen.
Man denke nur daran, wie eine Maxime des Volksbewußtseins die ist, daß, wenn man durch irgendeinen Menschen beleidigt ist, man die Empfindung, die man dadurch hat, nicht durch den Schlaf tragen soll, sondern sie womöglich vor dem Schlaf abmachen soll; daß man also den Zorn nicht durch den Schlaf tragen soll, sondern versuchen soll, ihn vor dem Schlafe zu beruhigen.
Wenn Sie wissen, daß das Einschlafen ein Fragestellen an die geistige Welt und das Aufwachen eine Antwort auf diese Frage ist, dann werden Sie sich sagen können: Sie bekommen eine andere Antwort und tragen eine andere Antwort des Morgens aus der geistigen Welt in Ihren physischen Leib herein, wenn Sie einen Zorn am Abend gemäßigt oder eine Beleidigung abgedämpft haben in Ihrem Empfinden, als wenn Sie diese Beleidigung in den Schlaf hineingetragen haben und in der Stimmung dieser Beleidigung die Frage an die geistige Welt stellen, oder wenn Sie zornig hineingehen in die geistige Welt und Ihre Frage durchglüht ist von Zorn. Wenn Sie etwas Zornmütiges in die geistige Welt hineintragen, so ist es, wie wenn ein vulkanischer Feuerstrom sich hineinergießen würde, und es muß dann von der äußeren seelischen Welt dieser vulkanische Feuerstrom tingiert werden. Das ist etwas anderes, als wenn man beim Einschlafen den Zorn abgedämpft hat.
Es ist vieles von dem, was hier geschildert worden ist, in seinen Wirkungen nicht nur auf das menschliche Gemüt, sondern sogar auf die körperliche und innerliche organische Lebensstimmung zu erkennen, und viele innerliche Krankheitsursachen sind in dem zu suchen, was wir als Antwort bekommen auf die Fragen, die wir unbewußt an die geistige Welt im Einschlafen stellen. Denn unsere physischen und ätherischen Organe, sie müssen im Wachzustande durchaus fertig werden mit dem, was ihnen durch das willensmäßige Ich und durch den gefühlsmäßigen astralischen Leib mit dem Aufwachen aus der geistigen Welt hereingetragen wird.
Die Geist-Gestalt von Ich und Astralleib während des Schlafens
Tatsächlich haben wir in dem, was der Mensch vom Einschlafen bis zum Aufwachen aus sich heraussetzt (Anm.: das Ich und den Astralleib), das Bildhafte von dem, was dann physisch verkörpert im menschlichen Haupte im nächsten Erdenleben zutage tritt. Das ist ein außerordentlich wichtiger Zusammenhang. Und wenn wir darauf zurückblicken, daß es eigentlich die moralische Seelenverfassung ist, welche das Bestimmende für diese Gestaltung, für diese Tingierung abgibt, so werden wir im nächsten Erdenleben die Einkörperung, die Verleiblichung der moralischen Seelenverfassung in den Kräften des menschlichen Hauptes zu suchen haben. Und indem sich dann diese Kräfte des menschlichen Hauptes als unser Denkvermögen, als unser Vorstellungsvermögen ausdrücken, haben wir dieses als die Wirkung unserer moralischen Seelenverfassung von diesem Leben. Das alles aber ist bildhaft vorhanden in dem, was der Mensch beim Einschlafen aus sich heraussetzt.
Sonntag, 29. Juli 2012
Das Lesen der Akasha-Chronik lernen
Rudolf Steiner: Geschichtliche Notwendigkeit und Freiheit (GA 179)
Textauszug aus dem 7. Vortrag über das Lesen in der Akasha-Chronik
" Dagegen kann man eine andere Methode anwenden, die in ganz ausgezeichneter Weise, wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf, die Ein-schreibungen der Akasha-Chronik durchsichtig macht. Und sieht man einmal durch die stehengebliebenen Erinnerungen, dann sieht man sicher hinein in die geistige Welt, mit der man verbunden war zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Aber dazu muß man nicht nur dasjenige, was als erinnerungsgemäß stehen bleibt aus dem eigenen Leben, benützen - das wird immer kompakter und kompakter, da sieht man dann erst recht nicht durch. Es muß das durchsichtig werden. Und durchsichtig wäre es, wenn man immer stärker und stärker den Versuch macht, nicht so sehr an das sich zu erinnern, was man von seinem Gesichtspunkte aus erlebt hat, sondern an das sich immer mehr zu erinnern, was von außen an einen herangetreten ist. Statt an das, was man gelernt hat, erinnert man sich an den Lehrer, an die Art, wie der Lehrer gesprochen, wie der Lehrer gewirkt hat, was der Lehrer mit einem gemacht hat. Man erinnert sich daran, wie das Buch entstanden ist, aus dem man dies oder jenes gelernt hat. Man erinnert sich vorzugsweise an dasjenige, was von der Außenwelt herein an einem gearbeitet hat. Ein sehr schöner, wunderbarer Anfang, ja eine Anleitung zu solcher Erinnerung ist Goethes Schrift «Dichtung und Wahrheit», wo er schildert, wie er, Goethe, aus der Zeit heraus geformt wird; wie die verschiedenen Kräfte an ihm arbeiten. Daß Goethe so etwas gemacht hat in seinem Leben, daß er in einer solchen Weise eine Art Rückschau gehalten hat, nicht von dem Gesichtspunkte der eigenen Erlebnisse, sondern von dem Gesichtspunkte der andern und der Zeitereignisse, die an ihm gearbeitet haben, dem verdankt er, daß er solche tiefen Einblicke hat tun können in die geistige Welt, wie er getan hat. Das aber ist auch zu gleicher Zeit der Weg, um in weiterem Umfange mit der Zeit in Berührung zu kommen, die zwischen dem letzten Tode und dieser unserer Geburt verflossen ist.
Also Sie sehen, von einem andern Gesichtspunkt aus weise ich Sie heute auf dasselbe hin, worauf ich Sie schon hingewiesen habe: Erweiterung der Interessen über das Persönliche hinaus, gerade Hinlenkung der Interessen und der Aufmerksamkeit auf dasjenige, was nicht wir sind, sondern was uns geformt hat, woraus wir entstanden sind. Ein Ideal ist es, hinzuschauen auf die Zeit und auf längere Vorzeit vor uns und all die Kräfte aufzusuchen, die diesen Kerl, der man geworden ist, aus sich heraus geformt haben. Das allerdings bietet wenig Schwierigkeiten, wenn man es so schildert, aber es ist keine ganz leichte Aufgabe. Es ist auch eine Aufgabe, die, weil sie starke Selbstlosigkeit erfordert, großen Erfolg hat. Gerade diese Methode erweckt die Kräfte, mit seinem Ich in dieselbe Sphäre hineinzukommen, die die Toten mit den Lebendigen gemeinschaftlich haben. Weniger sich kennenzulernen, mehr seine Zeit kennenzulernen, das wird die Aufgabe eines öffentlichen Unterrichts in einer gar nicht zu fernen Zukunft sein, aber seine Zeit im Konkreten kennenzulernen, nicht so kennenzulernen, wie es jetzt in den Geschichtsbüchern steht; so, wie diese Zeit selbstverständlich sich entwickelt aus geistigen Impulsen heraus."
Textauszug aus dem 7. Vortrag über das Lesen in der Akasha-Chronik
" Dagegen kann man eine andere Methode anwenden, die in ganz ausgezeichneter Weise, wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf, die Ein-schreibungen der Akasha-Chronik durchsichtig macht. Und sieht man einmal durch die stehengebliebenen Erinnerungen, dann sieht man sicher hinein in die geistige Welt, mit der man verbunden war zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Aber dazu muß man nicht nur dasjenige, was als erinnerungsgemäß stehen bleibt aus dem eigenen Leben, benützen - das wird immer kompakter und kompakter, da sieht man dann erst recht nicht durch. Es muß das durchsichtig werden. Und durchsichtig wäre es, wenn man immer stärker und stärker den Versuch macht, nicht so sehr an das sich zu erinnern, was man von seinem Gesichtspunkte aus erlebt hat, sondern an das sich immer mehr zu erinnern, was von außen an einen herangetreten ist. Statt an das, was man gelernt hat, erinnert man sich an den Lehrer, an die Art, wie der Lehrer gesprochen, wie der Lehrer gewirkt hat, was der Lehrer mit einem gemacht hat. Man erinnert sich daran, wie das Buch entstanden ist, aus dem man dies oder jenes gelernt hat. Man erinnert sich vorzugsweise an dasjenige, was von der Außenwelt herein an einem gearbeitet hat. Ein sehr schöner, wunderbarer Anfang, ja eine Anleitung zu solcher Erinnerung ist Goethes Schrift «Dichtung und Wahrheit», wo er schildert, wie er, Goethe, aus der Zeit heraus geformt wird; wie die verschiedenen Kräfte an ihm arbeiten. Daß Goethe so etwas gemacht hat in seinem Leben, daß er in einer solchen Weise eine Art Rückschau gehalten hat, nicht von dem Gesichtspunkte der eigenen Erlebnisse, sondern von dem Gesichtspunkte der andern und der Zeitereignisse, die an ihm gearbeitet haben, dem verdankt er, daß er solche tiefen Einblicke hat tun können in die geistige Welt, wie er getan hat. Das aber ist auch zu gleicher Zeit der Weg, um in weiterem Umfange mit der Zeit in Berührung zu kommen, die zwischen dem letzten Tode und dieser unserer Geburt verflossen ist.
Also Sie sehen, von einem andern Gesichtspunkt aus weise ich Sie heute auf dasselbe hin, worauf ich Sie schon hingewiesen habe: Erweiterung der Interessen über das Persönliche hinaus, gerade Hinlenkung der Interessen und der Aufmerksamkeit auf dasjenige, was nicht wir sind, sondern was uns geformt hat, woraus wir entstanden sind. Ein Ideal ist es, hinzuschauen auf die Zeit und auf längere Vorzeit vor uns und all die Kräfte aufzusuchen, die diesen Kerl, der man geworden ist, aus sich heraus geformt haben. Das allerdings bietet wenig Schwierigkeiten, wenn man es so schildert, aber es ist keine ganz leichte Aufgabe. Es ist auch eine Aufgabe, die, weil sie starke Selbstlosigkeit erfordert, großen Erfolg hat. Gerade diese Methode erweckt die Kräfte, mit seinem Ich in dieselbe Sphäre hineinzukommen, die die Toten mit den Lebendigen gemeinschaftlich haben. Weniger sich kennenzulernen, mehr seine Zeit kennenzulernen, das wird die Aufgabe eines öffentlichen Unterrichts in einer gar nicht zu fernen Zukunft sein, aber seine Zeit im Konkreten kennenzulernen, nicht so kennenzulernen, wie es jetzt in den Geschichtsbüchern steht; so, wie diese Zeit selbstverständlich sich entwickelt aus geistigen Impulsen heraus."
Quelle:
Dienstag, 3. Juli 2012
Akiane Kramarik 2012
=> Interpretation (click)

Gemälde der 17jährigen Malerin Akiane Kramarik (Idaho, USA)
http://www.artakiane.com/









Montag, 25. Juni 2012
Vom Ende der Inkarnationen
aus: "Welt, Erde und Mensch, deren Wesen und Entwickelung sowie ihre Spiegelung in dem Zusammenhang zwischen ägyptischem Mythos und gegenwärtiger Kultur" (1908), GA 105, 3. Vortrag
Gegenwärtig hat der Mensch ein Ich, einen Astralleib, einen Ätherleib und einen physischen Leib. Wie geschieht nun die Weiterentwickelung? Dadurch, daß der Mensch an sich selbst mehr und mehr arbeitet. Heute ist das Ich des Menschen in vieler Beziehung noch ohnmächtig gegenüber den anderen Gliedern seiner Wesenheit. Denken Sie nur daran, wie der heutige Mensch vielfach nicht imstande ist, seine Leidenschaften zu beherrschen und von ihnen, also von seinem astralischen Leib, beherrscht wird. Es ist ein großer Unterschied unter den Menschen in dieser Beziehung. Der eine ist ganz hingegeben seinen astralischen Kräften, seinen Leidenschaften. Betrachten Sie den Wilden, der seine Mitmenschen frißt, und vergleichen Sie ihn mit dem heutigen europäischen Kulturmenschen; und dann betrachten Sie einen hohen Idealen nachstrebenden Menschen, wie Schiller oder Franz von Assisi. Sie sehen, es ist eine Fortentwickelung, die darin besteht, daß die Menschen immer mehr und mehr lernen, ihren Astralleib vom Ich aus zu beherrschen.
Und es wird eine Zeit kommen, wo das Ich den Astralleib ganz beherrscht, ihn durchglüht und durchzieht. Dann wird der Mensch ein höheres Glied ausgebildet haben, das wir Manas oder Geistselbst nennen. Es ist nichts anderes als der durch das Ich umgewandelte Astralleib. Wenn wir den heutigen Menschen betrachten, so müssen wir sagen, sein Astralleib besteht eigentlich aus zwei Teilen, aus dem, was er schon umgewandelt hat, was unter der Herrschaft des Ichs steht, und dem, was sein Ich noch nicht beherrschen kann. Dieser Teil ist noch von anderen, niederen Kräften und Trieben erfüllt, und wenn das Ich diese hinaustreibt, fügt es dem astralischen Leibe allerlei Kräfte hinzu. Damit aber der Astralleib überhaupt erhalten bleibe, damit er nicht durch das Niedere zerstört werde, muß er immer noch durchdrungen, durchsetzt sein von höheren Wesenheiten, die ihn heute so beherrschen können, wie einst der Mensch es tun wird, wenn er am Ziele seiner Entwickelung angelangt sein wird. Diese Wesen, die die Aufgabe haben, den vom Menschen unbeherrschten Teil seines Astralleibes zu beherrschen, stehen eine Stufe höher als der Mensch, es sind die Engel oder Geister des Zwielichts. In der Tat wacht sozusagen über jedem Menschen ein solch höherer Geist, der über seinen Astralleib Macht hat, und es ist nicht bloß eine kindliche Vorstellung, sondern eine tiefe Weisheit, wenn man von Schutzengeln spricht. Sie haben eine große Aufgabe, diese Schutzengel.
Betrachten wir den Gang eines Menschenlebens über die Erde in seiner Gesamtheit. Wir wissen, es geht durch viele Verkörperungen hindurch. Einmal, in einem gewissen Punkte der Erdentwickelung, beginnt der Mensch als Seelen-Ich in seiner ersten Inkarnation auf der Erde zu leben. Dann stirbt er, es kommt eine Zwischenzeit, dann eine neue Verkörperung, und so geht es fort von Inkarnation zu Inkarnation, und das wird erst in einem fernen Punkte der menschlichen Entwicklung sein Ende haben. Dann wird der Mensch durch alle Inkarnationen hindurchgegangen sein, und dann wird er auch die Fähigkeit erlangt haben, seinen astralischen Leib vollkommen zu beherrschen. Das kann er nicht früher, als bis er durch alle Inkarnationen hindurchgegangen ist, wenigstens nicht in normaler Entwicklung. Da verfolgt nun ein solcher höherer Geist das Innerste der Menschennatur, was sich von Inkarnation zu Inkarnation zieht, und leitet den Menschen von Inkarnation zu Inkarnation, so daß er seine Erdenmission wirklich erfüllen kann. Es ist in der Tat so, wie wenn der Mensch seit dem Beginn seiner Erdenwanderung hinaufsehen könnte nach einem erhabenen Geist, der sein Vorbild ist, der ganz seinen astralischen Leib beherrschen kann, der ihm sagt: So mußt du sein, wenn du einst aus dieser Erdentwickelung heraustrittst. - Das ist die Aufgabe der sogenannten Geister des Engelreiches, die Inkarnationen der Menschen zu leiten.
Und ob man sagt, der Mensch blickt auf zu seinem höheren Selbst, dem er immer ähnlicher werden soll, oder ob man sagt, er schaue zu seinem Engel als zu seinem großen Vorbilde hinauf, das ist im Grunde genommen geistig ganz dasselbe.
Und dann, wenn der Mensch weiterarbeitet, wird er den Ätherleib umgestalten zu Buddhi oder Lebensgeist; bewußt wird er es einst tun, aber auch heute schon arbeitet er unbewußt daran. Um so mehr müssen heute höhere Geisteswelten mitwirken in allen Menschen-Ätherleibern, und die Feuergeister sind es, die diese Arbeit verrichten. Nun sind aber die Ätherleiber der Menschheit nicht so individuell verschieden wie die Astralleiber. Jeder Mensch hat seine besonderen Tugenden oder Untugenden, aber in bezug auf das, was mit dem Ätherleib zusammenhängt, herrscht eine gewisse Gleichheit; wir sehen das an den Eigenschaften, die mit der Rasse, mit dem Volkstum zu tun haben. Und deshalb sehen wir auch, daß in bezug auf seinen Ätherleib nicht jeder Mensch seinen Erzengel hat, sondern es sind Volksstämme, Rassen, die von höheren und niederen Feuergeistern geleitet werden. Die Völker und Rassen unserer Erde werden in der Tat gemeinschaftlich gelenkt von jenen Geistern, die man die Erzengel oder Feuergeister nennt. Da erweitert sich Ihr Blick auf etwas, was für viele Menschen recht abstrakt ist, was aber für den, der in geistige Welten hineinsieht, etwas sehr Konkretes darstellt. Wenn jemand heute vom Volksgeist oder von der Volksseele spricht, so hält er das für irgendeine Abstraktion. Für den okkulten Beobachter ist das nicht so. Da ist das ganze Volk wie gemeinsam hineingebettet in eine geistige Substanz, und diese geistige Substanz ist der Leib eines Feuergeistes. Und wie unsere Erde gelenkt und geleitet wird von alten grauen Zeiten her bis auf uns, von Volk zu Volk, von Rasse zu Rasse, da sind es die sozusagen über die Entwicklung hinschreitenden Erzengel, die in den Volksseelen ihren Leib haben und die den Gang der Erdentwickelung also leiten.
Und dann gibt es noch etwas, was von solchen Gemeinschaften wie Volk und Rasse unabhängig ist. Betrachten wir unsere heutige Zeit, wie vieles unabhängig von solchen Gemeinschaften ist; und blicken wir zurück zum Beispiel auf die Zeiten des 12. Jahrhunderts. Da sehen wir, wie gewisse geistige Angelegenheiten sich bei allen Völkern Europas in gleicher Weise abspielen, wir sehen etwas, was übergreifend ist über die Volksgeister - man hat den Namen Zeitgeist dafür geprägt. Aber dieser Zeitgeist ist in Wirklichkeit vorhanden, und er ist der Leib für noch höhere Wesenheiten, er ist der Leib von den Geistern der Persönlichkeit, von den Urbeginnen, den Archai.
Und jetzt sehen wir, wie unsere Erde gleichsam eingebettet ist in eine geistige Atmosphäre. Sie läßt aus mineralischen Gebilden heraus die Pflanze hervorsprießen, Tiere und Menschen wandeln auf ihr; sie selbst aber ist wie eingehüllt von erhabenen geistigen Wesenheiten: von Geistern, die den einzelnen Menschen lenken; von Geistern, die die Leiter und Führer der Volks- und Rassengemeinschaften sind, und von denen, die den Zeitgeist hinüberlenken von einer Epoche zur anderen. So haben wir heute einmal versucht, uns einen Überblick zu verschaffen über das, was unsere Erde, ja was unsere Welt in geistiger Beziehung ist und wie der Mensch mit alldem zusammenhängt. Und damit haben wir eine Grundlage geschaffen, um wirklich mit Nutzen zu betrachten, was wir über das Verhältnis von Welt, Erde und Mensch zu sagen haben werden.
Gegenwärtig hat der Mensch ein Ich, einen Astralleib, einen Ätherleib und einen physischen Leib. Wie geschieht nun die Weiterentwickelung? Dadurch, daß der Mensch an sich selbst mehr und mehr arbeitet. Heute ist das Ich des Menschen in vieler Beziehung noch ohnmächtig gegenüber den anderen Gliedern seiner Wesenheit. Denken Sie nur daran, wie der heutige Mensch vielfach nicht imstande ist, seine Leidenschaften zu beherrschen und von ihnen, also von seinem astralischen Leib, beherrscht wird. Es ist ein großer Unterschied unter den Menschen in dieser Beziehung. Der eine ist ganz hingegeben seinen astralischen Kräften, seinen Leidenschaften. Betrachten Sie den Wilden, der seine Mitmenschen frißt, und vergleichen Sie ihn mit dem heutigen europäischen Kulturmenschen; und dann betrachten Sie einen hohen Idealen nachstrebenden Menschen, wie Schiller oder Franz von Assisi. Sie sehen, es ist eine Fortentwickelung, die darin besteht, daß die Menschen immer mehr und mehr lernen, ihren Astralleib vom Ich aus zu beherrschen.
Und es wird eine Zeit kommen, wo das Ich den Astralleib ganz beherrscht, ihn durchglüht und durchzieht. Dann wird der Mensch ein höheres Glied ausgebildet haben, das wir Manas oder Geistselbst nennen. Es ist nichts anderes als der durch das Ich umgewandelte Astralleib. Wenn wir den heutigen Menschen betrachten, so müssen wir sagen, sein Astralleib besteht eigentlich aus zwei Teilen, aus dem, was er schon umgewandelt hat, was unter der Herrschaft des Ichs steht, und dem, was sein Ich noch nicht beherrschen kann. Dieser Teil ist noch von anderen, niederen Kräften und Trieben erfüllt, und wenn das Ich diese hinaustreibt, fügt es dem astralischen Leibe allerlei Kräfte hinzu. Damit aber der Astralleib überhaupt erhalten bleibe, damit er nicht durch das Niedere zerstört werde, muß er immer noch durchdrungen, durchsetzt sein von höheren Wesenheiten, die ihn heute so beherrschen können, wie einst der Mensch es tun wird, wenn er am Ziele seiner Entwickelung angelangt sein wird. Diese Wesen, die die Aufgabe haben, den vom Menschen unbeherrschten Teil seines Astralleibes zu beherrschen, stehen eine Stufe höher als der Mensch, es sind die Engel oder Geister des Zwielichts. In der Tat wacht sozusagen über jedem Menschen ein solch höherer Geist, der über seinen Astralleib Macht hat, und es ist nicht bloß eine kindliche Vorstellung, sondern eine tiefe Weisheit, wenn man von Schutzengeln spricht. Sie haben eine große Aufgabe, diese Schutzengel.
Betrachten wir den Gang eines Menschenlebens über die Erde in seiner Gesamtheit. Wir wissen, es geht durch viele Verkörperungen hindurch. Einmal, in einem gewissen Punkte der Erdentwickelung, beginnt der Mensch als Seelen-Ich in seiner ersten Inkarnation auf der Erde zu leben. Dann stirbt er, es kommt eine Zwischenzeit, dann eine neue Verkörperung, und so geht es fort von Inkarnation zu Inkarnation, und das wird erst in einem fernen Punkte der menschlichen Entwicklung sein Ende haben. Dann wird der Mensch durch alle Inkarnationen hindurchgegangen sein, und dann wird er auch die Fähigkeit erlangt haben, seinen astralischen Leib vollkommen zu beherrschen. Das kann er nicht früher, als bis er durch alle Inkarnationen hindurchgegangen ist, wenigstens nicht in normaler Entwicklung. Da verfolgt nun ein solcher höherer Geist das Innerste der Menschennatur, was sich von Inkarnation zu Inkarnation zieht, und leitet den Menschen von Inkarnation zu Inkarnation, so daß er seine Erdenmission wirklich erfüllen kann. Es ist in der Tat so, wie wenn der Mensch seit dem Beginn seiner Erdenwanderung hinaufsehen könnte nach einem erhabenen Geist, der sein Vorbild ist, der ganz seinen astralischen Leib beherrschen kann, der ihm sagt: So mußt du sein, wenn du einst aus dieser Erdentwickelung heraustrittst. - Das ist die Aufgabe der sogenannten Geister des Engelreiches, die Inkarnationen der Menschen zu leiten.
Und ob man sagt, der Mensch blickt auf zu seinem höheren Selbst, dem er immer ähnlicher werden soll, oder ob man sagt, er schaue zu seinem Engel als zu seinem großen Vorbilde hinauf, das ist im Grunde genommen geistig ganz dasselbe.
Und dann, wenn der Mensch weiterarbeitet, wird er den Ätherleib umgestalten zu Buddhi oder Lebensgeist; bewußt wird er es einst tun, aber auch heute schon arbeitet er unbewußt daran. Um so mehr müssen heute höhere Geisteswelten mitwirken in allen Menschen-Ätherleibern, und die Feuergeister sind es, die diese Arbeit verrichten. Nun sind aber die Ätherleiber der Menschheit nicht so individuell verschieden wie die Astralleiber. Jeder Mensch hat seine besonderen Tugenden oder Untugenden, aber in bezug auf das, was mit dem Ätherleib zusammenhängt, herrscht eine gewisse Gleichheit; wir sehen das an den Eigenschaften, die mit der Rasse, mit dem Volkstum zu tun haben. Und deshalb sehen wir auch, daß in bezug auf seinen Ätherleib nicht jeder Mensch seinen Erzengel hat, sondern es sind Volksstämme, Rassen, die von höheren und niederen Feuergeistern geleitet werden. Die Völker und Rassen unserer Erde werden in der Tat gemeinschaftlich gelenkt von jenen Geistern, die man die Erzengel oder Feuergeister nennt. Da erweitert sich Ihr Blick auf etwas, was für viele Menschen recht abstrakt ist, was aber für den, der in geistige Welten hineinsieht, etwas sehr Konkretes darstellt. Wenn jemand heute vom Volksgeist oder von der Volksseele spricht, so hält er das für irgendeine Abstraktion. Für den okkulten Beobachter ist das nicht so. Da ist das ganze Volk wie gemeinsam hineingebettet in eine geistige Substanz, und diese geistige Substanz ist der Leib eines Feuergeistes. Und wie unsere Erde gelenkt und geleitet wird von alten grauen Zeiten her bis auf uns, von Volk zu Volk, von Rasse zu Rasse, da sind es die sozusagen über die Entwicklung hinschreitenden Erzengel, die in den Volksseelen ihren Leib haben und die den Gang der Erdentwickelung also leiten.
Und dann gibt es noch etwas, was von solchen Gemeinschaften wie Volk und Rasse unabhängig ist. Betrachten wir unsere heutige Zeit, wie vieles unabhängig von solchen Gemeinschaften ist; und blicken wir zurück zum Beispiel auf die Zeiten des 12. Jahrhunderts. Da sehen wir, wie gewisse geistige Angelegenheiten sich bei allen Völkern Europas in gleicher Weise abspielen, wir sehen etwas, was übergreifend ist über die Volksgeister - man hat den Namen Zeitgeist dafür geprägt. Aber dieser Zeitgeist ist in Wirklichkeit vorhanden, und er ist der Leib für noch höhere Wesenheiten, er ist der Leib von den Geistern der Persönlichkeit, von den Urbeginnen, den Archai.
Und jetzt sehen wir, wie unsere Erde gleichsam eingebettet ist in eine geistige Atmosphäre. Sie läßt aus mineralischen Gebilden heraus die Pflanze hervorsprießen, Tiere und Menschen wandeln auf ihr; sie selbst aber ist wie eingehüllt von erhabenen geistigen Wesenheiten: von Geistern, die den einzelnen Menschen lenken; von Geistern, die die Leiter und Führer der Volks- und Rassengemeinschaften sind, und von denen, die den Zeitgeist hinüberlenken von einer Epoche zur anderen. So haben wir heute einmal versucht, uns einen Überblick zu verschaffen über das, was unsere Erde, ja was unsere Welt in geistiger Beziehung ist und wie der Mensch mit alldem zusammenhängt. Und damit haben wir eine Grundlage geschaffen, um wirklich mit Nutzen zu betrachten, was wir über das Verhältnis von Welt, Erde und Mensch zu sagen haben werden.
Dienstag, 27. September 2011
Werner Schüpbach: Der Arabismus aus spiritueller Sicht
An dieser Stelle können Sie das Buch "Der Arabismus - seine historischen und spirituellen Hintergründe und sein Fortwirken in der Gegenwart" des Anthroposophen, Naturforschers und Pädagogen Werner Schüpbach herunterladen, welches 1970 im Verlag "Die Kommenden" (Freiburg) erschienen ist.

"Es ist klar: Nur das tote (d.h. geistlose, arabistische, Anm.) Denken konnte die Wissenschaft und die Beherrschung des Toten bringen, nur der mechanistische Denkablauf das Verständnis der mechanistisch-physikalischen Abläufe im Naturgeschehen. Und es konnte dies nicht nur geschehen, sondern es mußte mit Notwendigkeit eintreten.
Dies also war der Sinn der großen Sinnlosigkeit in der menschlichen Evolution, die mit dem Arabismus heraufkam. Dies war das Ziel der Planung, die sich der Überschau verrät und in deren Hintergründe wir nun auf anderem Wege hineinschauen können, nämlich durch die Enthüllungen Rudolf Steiners aus seiner spirituellen Forschung.
Es sind nicht nur äußere Beziehungen, die bestehen zwischen der arabischen und der europäischen Kultur, sondern es waren die großen Geister des Arabismus selbst, die Schöpfer und Träger jener Hochkultur von Bagdad, die in ihren späteren Verkörperungen wiederkamen als die Schöpfer, die Träger der entscheidenden Impulse der Entwicklungen der Neuzeit in Europa. Das Entscheidende ist: Die Entwicklung des mechanistischen Denkens und der entsprechenden Kultur ist kein mechanistischer Ablauf gewesen, sondern sie war Absicht und Tat von Individualitäten." (Der Arabismus, S. 23)
Weitere Zitate finden Sie unten.
Werner Schüpbach
* 1896 in Trubschachen, Schweiz
+ 1982 in Wellington, Neuseeland
Werner Schüpbach - Stiftung Kulturimpuls
Download des Buches:
Der Arabismus - seine historischen und spirituellen Hintergründe und sein Fortwirken in der Gegenwart
Inhalt
1. Der orientalische Ursprung des Arabismus und sein Fortwirken in der modernen Kultur des Westens
2. Die Symbolik des Arabismus und ihre Entsprechungen in Mensch und Natur
3. Der Arabismus, seine spirituellen Hintergründe und die in ihm wirkenden Individualitäten
4. Moderne arabistische Wissenschaft in spiritueller Sicht. Ahriman und Luzifer
5. Alteuropäischer Geist und das spitiuelle Bild der neuen Physik
6. Die Wirksamkeit des Übersinnlichen im Sinnlichen
7. Der Nachweis ätherischer Wirkungen in organischen Substanzen. Das Ordnungsprinzip der neuen Physik als das Wirken des Wortes
8. Der Individuationsprozess in der Natur und im Menschen und die Gesetzmässigkeit der Vererbung
9. Die Wirkung der radioaktiven Strahlung im lebendigen Organismus. Mutation und vegetative Kräfte
10. Das Problem des Zerfalls des menschlichen Erbgutes in spiritueller Sicht. Die schöpferische Kraft des Christusimpulses im Ich
11. Die Wirksamkeit des Christusimpulses im 'Lebensbaum' und als neue Universalität im Denken und Erkennen
weitere Auszüge:
"Wie im vollmenschlichen Denken das pflanzenhaft Lebendig-Bildende waltet, wie da weiter dieselbe Sprache des Geistigen, die sich in der Gestaltenwelt der Naturreiche offenbart, in einer gleichartigen Bilderwelt spricht, und wie dies alles im Laufe der Evolution im Menschengeiste parallel zur Evolution in der äußeren Welt veranlagt und entwickelt wurde, so wurde in ihm zuletzt auch dasjenige veranlagt und entwickelt, was das Wesen des Toten ist, der letzten Seinsform des Irdischen. Diese entspricht darum in ihrem Wesen der letzten menschlichen Gedankenform, der intellektuellen." (S. 25)
"Und die betreffenden Persönlichkeiten (Hiram Abiff und sein Ratgeber) kannten aus ihrer Mysterienvergangenheit heraus den sicheren Weg des mechanisch-toten, von allem Geistig-Lebendigen vollkommen getrennten Denkens. Sie gingen an das Problem des Physisch-Toten durch die Anwendung des Geistig-Toten heran. Daß dieser Weg und sein sicheres Ziel gekannt wurden, geht mit Gewißheit aus der Tatsache hervor, daß die absolut richtigen Prinzipien hingestellt wurden, welche der modernen Wissenschaft den schnurgeraden Weg zum Ziel wiesen, welche diesen triumphalen Aufschwung in einer kulturgeschichtlichem Maßstabe gemessen so kurzen Zeitspanne heraufführten.
Eine der führenden Individualitäten des östlichen Arabismus, in denen jene Kräfte wirkten, war Francis Bacon, der große Gegner und Verächter des aristotelischen Denkens in Europa, der in England im Anfang des 17. Jahrhunderts mit seinem Werk 'Novum organum scientiarum' den Empirismus begründete. Damit begannen die Kräfte, die in den Schulen von Bagdad (Anm.: unter Hiram Abiff, Gondishapur, 6./7. Jhd.) entwickelt worden waren, im europäischen Westen ihr Wirken durch die sie tragenden Individualitäten.
Merkwürdig ist, daß ein Namensvetter und wohl auch Stammverwandter des Francis Bacon, Roger Bacon, der schon im 13. Jahrhundert als Gegner der Scholastik und berühmter 'Doctor mirabilis' in England wirkte, als erster das Experiment im modernen Sinne anwandte (Anm.: laut Rudolf Steiner handelt es sich bei den beiden Bacons um dieselbe Entelechie). Sein Nachfahre Francis aber war es, der auf Rogers Prinzip des Experiments fußend, das Signal zum Triumphzug der europäischen Wissenschaft gab. Die beiden Prinzipien, dasjenige des Experiments und dasjenige der reinen Empirie, waren die Voraussetzungen." (S. 28f.)
Vorwort
Die vorliegende Arbeit wurde vom Verfasser in den Jahren 1949 und 1950 als Aufsatzreihe dem kleinen Leserkreis der Zeitschrift „Gegenwart“, Bern, vorgelegt, und sie ist damals vielfach mit Interesse verfolgt worden. Sie soll nun, nach zwanzig Jahren, in im wesentlichen unveränderter Fassung auf Anregung ihrer alten Freunde hin einem weiteren Kreise von interessierten Lesern zugänglich gemacht werden, da sie in der Zwischenzeit in gewissen Beziehungen an Aktualität gewonnen hat. Diese Aktualität ist im geisteswissenschaftlich-weltanschaulichen Denken im Sinne Rudolf Steiners begründet. In bezug auf die Auseinandersetzung mit der Wissenschaft ist es klar, daß diese Ausführungen nicht mehr der heutigen Situation entsprechen können, da die Entwicklung inzwischen weiter fortgeschritten ist. Manche Namen und Anschauungen, die vor zwanzig Jahren im Vordergrund des Interesses standen, sind heute weniger aktuell, und es wären ihnen neue hinzuzufügen. Das hätte eine bedeutende Erweiterung und Umformung der Arbeit erfordert, die indessen ihrer Tendenz wenig förderlich gewesen wäre, da es sich ja nicht in erster Linie um die Einzelheiten modernen wissenschaftlichen Denkens und Forschens handelt, sondern vielmehr um deren Richtung und Grundhaltung im allgemeinen, die in der Arbeit in einer bestimmten Art gekennzeichnet worden ist. So hat sich der Verfasser in dieser Hinsicht auf einige Zusätze beschränkt.
Für manche Leser mag in der vorwiegend angewandten geisteswissenschaftlichen Ausdrucks- und Denkweise im Sinne Rudolf Steiners eine gewisse Schwierigkeit vorliegen. Das betrifft vor allem den Rückblick in die Vergangenheit unseres Planeten. In dieser Beziehung möchte der Verfasser bemerken, daß es für die Zielsetzung seiner Arbeit nicht von großem Belang ist, ob man sich etwa mit den Begriffen von ‚Altem Saturn‘, ‚Alter Sonne‘ und so weiter befassen kann und will. Man mag diese Dinge durchaus auf sich beruhen lassen. Dem modernen Denken ohne weiteres verständlich sind dagegen die traditionell spirituellen Bezeichnungen der Epochen der Erdgeschichte. Unter der lemurischen Epoche verstehen wir den ganzen Zeitraum von Erdaltertum und Erdmittelalter, und als die atlantische Epoche bezeichnen wir den Zeitraum von Tertiär und Diluvium. Der Rückblick in die Zeit der Entstehung des Arabismus in der nachatlantischen Zeit läßt dessen Natur spirituell verständlich werden, und der Überblick über die nachfolgende kulturelle Entwicklung von diesem Gesichtspunkte aus enthüllt seinen tiefen Sinn innerhalb der globalen Realität des menschlichen Daseins und seine Zukunft. Dieser Aspekt der mentalen und sozialen menschheitlichen Evolution in ihrer Beziehung vor allem auch zum Impuls des Christentums ist heute aktueller geworden durch die Problematik der menschlichen Gesellschaft im rasanten Fortschreiten ihrer technologischen Zivilisation. Das spirituelle Verständnis dieser Problematik kann den Willen zu den fällig werdenden Lösungen wecken und fördern.
Dies wollte der Verfasser der vorliegenden neuen Ausgabe seiner Arbeit vorausschicken, die durch den Verlag Die Kommenden möglich geworden ist, dem gegenüber er für sein Verständnis und Entgegenkommen Anerkennung und Dank zum Ausdruck bringen möchte.

"Es ist klar: Nur das tote (d.h. geistlose, arabistische, Anm.) Denken konnte die Wissenschaft und die Beherrschung des Toten bringen, nur der mechanistische Denkablauf das Verständnis der mechanistisch-physikalischen Abläufe im Naturgeschehen. Und es konnte dies nicht nur geschehen, sondern es mußte mit Notwendigkeit eintreten.
Dies also war der Sinn der großen Sinnlosigkeit in der menschlichen Evolution, die mit dem Arabismus heraufkam. Dies war das Ziel der Planung, die sich der Überschau verrät und in deren Hintergründe wir nun auf anderem Wege hineinschauen können, nämlich durch die Enthüllungen Rudolf Steiners aus seiner spirituellen Forschung.
Es sind nicht nur äußere Beziehungen, die bestehen zwischen der arabischen und der europäischen Kultur, sondern es waren die großen Geister des Arabismus selbst, die Schöpfer und Träger jener Hochkultur von Bagdad, die in ihren späteren Verkörperungen wiederkamen als die Schöpfer, die Träger der entscheidenden Impulse der Entwicklungen der Neuzeit in Europa. Das Entscheidende ist: Die Entwicklung des mechanistischen Denkens und der entsprechenden Kultur ist kein mechanistischer Ablauf gewesen, sondern sie war Absicht und Tat von Individualitäten." (Der Arabismus, S. 23)
Weitere Zitate finden Sie unten.
Werner Schüpbach
* 1896 in Trubschachen, Schweiz
+ 1982 in Wellington, Neuseeland
Werner Schüpbach - Stiftung Kulturimpuls
Download des Buches:
Der Arabismus - seine historischen und spirituellen Hintergründe und sein Fortwirken in der Gegenwart
Inhalt
1. Der orientalische Ursprung des Arabismus und sein Fortwirken in der modernen Kultur des Westens
2. Die Symbolik des Arabismus und ihre Entsprechungen in Mensch und Natur
3. Der Arabismus, seine spirituellen Hintergründe und die in ihm wirkenden Individualitäten
4. Moderne arabistische Wissenschaft in spiritueller Sicht. Ahriman und Luzifer
5. Alteuropäischer Geist und das spitiuelle Bild der neuen Physik
6. Die Wirksamkeit des Übersinnlichen im Sinnlichen
7. Der Nachweis ätherischer Wirkungen in organischen Substanzen. Das Ordnungsprinzip der neuen Physik als das Wirken des Wortes
8. Der Individuationsprozess in der Natur und im Menschen und die Gesetzmässigkeit der Vererbung
9. Die Wirkung der radioaktiven Strahlung im lebendigen Organismus. Mutation und vegetative Kräfte
10. Das Problem des Zerfalls des menschlichen Erbgutes in spiritueller Sicht. Die schöpferische Kraft des Christusimpulses im Ich
11. Die Wirksamkeit des Christusimpulses im 'Lebensbaum' und als neue Universalität im Denken und Erkennen
weitere Auszüge:
"Wie im vollmenschlichen Denken das pflanzenhaft Lebendig-Bildende waltet, wie da weiter dieselbe Sprache des Geistigen, die sich in der Gestaltenwelt der Naturreiche offenbart, in einer gleichartigen Bilderwelt spricht, und wie dies alles im Laufe der Evolution im Menschengeiste parallel zur Evolution in der äußeren Welt veranlagt und entwickelt wurde, so wurde in ihm zuletzt auch dasjenige veranlagt und entwickelt, was das Wesen des Toten ist, der letzten Seinsform des Irdischen. Diese entspricht darum in ihrem Wesen der letzten menschlichen Gedankenform, der intellektuellen." (S. 25)
"Und die betreffenden Persönlichkeiten (Hiram Abiff und sein Ratgeber) kannten aus ihrer Mysterienvergangenheit heraus den sicheren Weg des mechanisch-toten, von allem Geistig-Lebendigen vollkommen getrennten Denkens. Sie gingen an das Problem des Physisch-Toten durch die Anwendung des Geistig-Toten heran. Daß dieser Weg und sein sicheres Ziel gekannt wurden, geht mit Gewißheit aus der Tatsache hervor, daß die absolut richtigen Prinzipien hingestellt wurden, welche der modernen Wissenschaft den schnurgeraden Weg zum Ziel wiesen, welche diesen triumphalen Aufschwung in einer kulturgeschichtlichem Maßstabe gemessen so kurzen Zeitspanne heraufführten.
Eine der führenden Individualitäten des östlichen Arabismus, in denen jene Kräfte wirkten, war Francis Bacon, der große Gegner und Verächter des aristotelischen Denkens in Europa, der in England im Anfang des 17. Jahrhunderts mit seinem Werk 'Novum organum scientiarum' den Empirismus begründete. Damit begannen die Kräfte, die in den Schulen von Bagdad (Anm.: unter Hiram Abiff, Gondishapur, 6./7. Jhd.) entwickelt worden waren, im europäischen Westen ihr Wirken durch die sie tragenden Individualitäten.
Merkwürdig ist, daß ein Namensvetter und wohl auch Stammverwandter des Francis Bacon, Roger Bacon, der schon im 13. Jahrhundert als Gegner der Scholastik und berühmter 'Doctor mirabilis' in England wirkte, als erster das Experiment im modernen Sinne anwandte (Anm.: laut Rudolf Steiner handelt es sich bei den beiden Bacons um dieselbe Entelechie). Sein Nachfahre Francis aber war es, der auf Rogers Prinzip des Experiments fußend, das Signal zum Triumphzug der europäischen Wissenschaft gab. Die beiden Prinzipien, dasjenige des Experiments und dasjenige der reinen Empirie, waren die Voraussetzungen." (S. 28f.)
Vorwort
Die vorliegende Arbeit wurde vom Verfasser in den Jahren 1949 und 1950 als Aufsatzreihe dem kleinen Leserkreis der Zeitschrift „Gegenwart“, Bern, vorgelegt, und sie ist damals vielfach mit Interesse verfolgt worden. Sie soll nun, nach zwanzig Jahren, in im wesentlichen unveränderter Fassung auf Anregung ihrer alten Freunde hin einem weiteren Kreise von interessierten Lesern zugänglich gemacht werden, da sie in der Zwischenzeit in gewissen Beziehungen an Aktualität gewonnen hat. Diese Aktualität ist im geisteswissenschaftlich-weltanschaulichen Denken im Sinne Rudolf Steiners begründet. In bezug auf die Auseinandersetzung mit der Wissenschaft ist es klar, daß diese Ausführungen nicht mehr der heutigen Situation entsprechen können, da die Entwicklung inzwischen weiter fortgeschritten ist. Manche Namen und Anschauungen, die vor zwanzig Jahren im Vordergrund des Interesses standen, sind heute weniger aktuell, und es wären ihnen neue hinzuzufügen. Das hätte eine bedeutende Erweiterung und Umformung der Arbeit erfordert, die indessen ihrer Tendenz wenig förderlich gewesen wäre, da es sich ja nicht in erster Linie um die Einzelheiten modernen wissenschaftlichen Denkens und Forschens handelt, sondern vielmehr um deren Richtung und Grundhaltung im allgemeinen, die in der Arbeit in einer bestimmten Art gekennzeichnet worden ist. So hat sich der Verfasser in dieser Hinsicht auf einige Zusätze beschränkt.
Für manche Leser mag in der vorwiegend angewandten geisteswissenschaftlichen Ausdrucks- und Denkweise im Sinne Rudolf Steiners eine gewisse Schwierigkeit vorliegen. Das betrifft vor allem den Rückblick in die Vergangenheit unseres Planeten. In dieser Beziehung möchte der Verfasser bemerken, daß es für die Zielsetzung seiner Arbeit nicht von großem Belang ist, ob man sich etwa mit den Begriffen von ‚Altem Saturn‘, ‚Alter Sonne‘ und so weiter befassen kann und will. Man mag diese Dinge durchaus auf sich beruhen lassen. Dem modernen Denken ohne weiteres verständlich sind dagegen die traditionell spirituellen Bezeichnungen der Epochen der Erdgeschichte. Unter der lemurischen Epoche verstehen wir den ganzen Zeitraum von Erdaltertum und Erdmittelalter, und als die atlantische Epoche bezeichnen wir den Zeitraum von Tertiär und Diluvium. Der Rückblick in die Zeit der Entstehung des Arabismus in der nachatlantischen Zeit läßt dessen Natur spirituell verständlich werden, und der Überblick über die nachfolgende kulturelle Entwicklung von diesem Gesichtspunkte aus enthüllt seinen tiefen Sinn innerhalb der globalen Realität des menschlichen Daseins und seine Zukunft. Dieser Aspekt der mentalen und sozialen menschheitlichen Evolution in ihrer Beziehung vor allem auch zum Impuls des Christentums ist heute aktueller geworden durch die Problematik der menschlichen Gesellschaft im rasanten Fortschreiten ihrer technologischen Zivilisation. Das spirituelle Verständnis dieser Problematik kann den Willen zu den fällig werdenden Lösungen wecken und fördern.
Dies wollte der Verfasser der vorliegenden neuen Ausgabe seiner Arbeit vorausschicken, die durch den Verlag Die Kommenden möglich geworden ist, dem gegenüber er für sein Verständnis und Entgegenkommen Anerkennung und Dank zum Ausdruck bringen möchte.
Sonntag, 25. September 2011
Mike Davis: Planet Of Slums
Mike Davis' Buch "Planet der Slums" (2006) ist ein Meisterwerk - eine minutiöse Analyse der globalen Verarmung; die erste wirkliche globale Untersuchung städtischer Armut. Davis gilt als einer der brilliantesten Kritiker der US-amerikanischen Gesellschaftsentwicklung.
Donnerstag, 1. September 2011
Das Michael-Zeitalter seit 1879
An dieser Stelle möchte ich das vollständige Vorwort des Buches "Die Sendung Michaels - Die Offenbarung der eigentlichen Geheimnisse des Menschenwesens" (1919) zitieren:
Zu dieser Ausgabe
von Martina Maria Sam (1994)
In der abendländischen Kunstgeschichte ist der Erzengel Michael neben dem Erzengel Gabriel diejenige geistige Wesenheit, die die meisten Darstellungen erfahren hat: als Seelenwäger beim Jüngsten Gericht, öfter jedoch als der Drachen-, der Satansbekämpfer.
In der Moderne hat man vergessen, was diese Bildersprache zu sagen hat; im vorliegenden Band gibt Rudolf Steiner dagegen eine hochaktuelle Interpretation der Imagination vom Drachenkampf: Dem Sieg Michaels über die gegnerischen Mächte in den himmlischen (übersinnlichen) Welten dankt der Mensch seine Intelligenz, doch hat sich dadurch der Kampf mit den Gegenmächten in die irdische Welt verlagert und ist so zu einer Menschheitsaufgabe geworden. Aber auch hier darf der Mensch die Geistwesenheit Michael an seiner Seite wissen: Michael als der "Geist der Stärke" (S.42), als "die starke Kraft, die das Materielle durchschauen kann, indem sie im Materiellen zu gleicher Zeit das Geistige sieht" (S. 42) und als derjenige, der dem Menschen "die eigentlichen Geheimnisse, die mit dem Menschenwesen zusammenhängen" (S. 36) offenbart, kann dem Menschen in seinem Kampf gegen das Böse beistehen. Allerdings nur, wenn der Mensch dies will - "weil der Mensch in seine Freiheitsentwicklung eingetreten ist" (S. 59) - und wenn er sich zunächst um zwei gründliche Erkenntnisse bemüht: den Spiegelcharakter der Gedankenwelt zu realisieren und das Übersinnliche in der sinnlichen Welt zu erkennen.
Wie die Entwicklung unserer Zivilisation seit der Zeit dieser Vorträge im Jahre 1919 die Wahrheit und Bedeutung der Geist-Erkenntnis Rudolf Steiners bestätigt, kann insbesondere deutlich werden aus den Hinweisen, wie Lüge, Selbstsucht, Kulturkrankheit und -tod sich immer weiter ausbreiten werden, wenn Erkenntnisse wie die obigen nicht aufgenommen werden und bis in die (Drei-)Gliederung des sozialen Organismus umgesetzt werden: "Lassen Sie drei Jahrezehnte noch so gelehrt werden wie an unseren Hochschulen gelehrt wird, lassen Sie noch durch dreissig Jahre so über soziale Angelegenheiten gedacht werden, wie heute gedacht wird, dann haben sie nach diesen dreissig Jahren ein verwüstetes Europa. Sie können noch so viele Ideale auf diesem oder jenem Gebiete aufstellen Sie können sich die Münder wund reden über Einzelforderungen, die aus dieser oder jener Menschengruppe hervorgehen, Sie können in dem Glauben reden, dass mit noch so eindringlichen Forderungen etwas getan werde für die Menschheitsentwicklung - alles wird umsonst sein, wenn die Umwandlung nicht geschieht aus dem Fundamente der Menschenseele heraus: aus dem Denken der Beziehung dieser Welt zur geistigen Welt. Wenn nicht da umgelernt wird, wenn nicht da umgedacht wird, dann kommt die moralische Sintflut über Europa!" (S. 197)
Neben dem vorliegenden Band spricht Rudolf Steiner in vielen weiteren Vorträgen und Schriften über die Wesenheit des Erzengels Michael; vor allem seien hier noch die sogenanntebn "Michaelsbriefe" (in GA 26), die kurz vor seinem Tode entstanden, genannt sowie die Vortragsreihen "Der Jahreslauf als Atmungsvorgang der Erde" (GA 229) und "Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge" (GAS 237, 238, 240).
Link zu den Vortagstexten:
Die Sendung Michaels - Die Offenbarung der eigentlichen Geheimnisse des Menschenwesens"
Inhalt (Auswahl): Die Michael-Macht und die Michael-Sendung / Die Michael-Offenbarung. Fleischwerdung des Wortes und Geistwerdung des Fleisches / Michaelisches Denken. Der Mensch als übersinnliches Wesen / Die alte Mysterienkultur und der Michael-Impuls / Die Michael-Tat und der Michael-Einfluß / Die alte Yoga-Kultur und der neue Yoga-Wille. Die Michael-Kultur der Zukunft / Das Hineinweben der elementarischen Welt in das Schicksalsmäßige des Menschen / Der Mensch und die Umwelt / Der Dornacher Bau. Das Geheimnis der Trinität Luzifer, Christus, Ahriman / Baustile als Ausdruck der Menschheitsentwickelung / Die Mysterien des Lichtes, des Raumes und der Erde
Zeitlicher Überblick der 7 Erzengel-Regentschaften:
Oriphiel (Saturn) 200 v. Chr. - 150 n. Chr.
Anael (Venus) 150 - 500 n. Chr.
Zachariel (Jupiter) 500 - 850 n. Chr.
Raphael (Merkur) 850 - 1190 n. Chr.
Samael (Mars) 1190 - 1510 n. Chr.
Gabriel (Mond) 1510 - 1879 n. Chr.
Michael (Sonne) November 1879 - ca. 2300 n. Chr.
Über Erzengel Michael:
Anthrowiki "Erzengel Michael"
Zu dieser Ausgabe
von Martina Maria Sam (1994)
In der abendländischen Kunstgeschichte ist der Erzengel Michael neben dem Erzengel Gabriel diejenige geistige Wesenheit, die die meisten Darstellungen erfahren hat: als Seelenwäger beim Jüngsten Gericht, öfter jedoch als der Drachen-, der Satansbekämpfer.
In der Moderne hat man vergessen, was diese Bildersprache zu sagen hat; im vorliegenden Band gibt Rudolf Steiner dagegen eine hochaktuelle Interpretation der Imagination vom Drachenkampf: Dem Sieg Michaels über die gegnerischen Mächte in den himmlischen (übersinnlichen) Welten dankt der Mensch seine Intelligenz, doch hat sich dadurch der Kampf mit den Gegenmächten in die irdische Welt verlagert und ist so zu einer Menschheitsaufgabe geworden. Aber auch hier darf der Mensch die Geistwesenheit Michael an seiner Seite wissen: Michael als der "Geist der Stärke" (S.42), als "die starke Kraft, die das Materielle durchschauen kann, indem sie im Materiellen zu gleicher Zeit das Geistige sieht" (S. 42) und als derjenige, der dem Menschen "die eigentlichen Geheimnisse, die mit dem Menschenwesen zusammenhängen" (S. 36) offenbart, kann dem Menschen in seinem Kampf gegen das Böse beistehen. Allerdings nur, wenn der Mensch dies will - "weil der Mensch in seine Freiheitsentwicklung eingetreten ist" (S. 59) - und wenn er sich zunächst um zwei gründliche Erkenntnisse bemüht: den Spiegelcharakter der Gedankenwelt zu realisieren und das Übersinnliche in der sinnlichen Welt zu erkennen.
Wie die Entwicklung unserer Zivilisation seit der Zeit dieser Vorträge im Jahre 1919 die Wahrheit und Bedeutung der Geist-Erkenntnis Rudolf Steiners bestätigt, kann insbesondere deutlich werden aus den Hinweisen, wie Lüge, Selbstsucht, Kulturkrankheit und -tod sich immer weiter ausbreiten werden, wenn Erkenntnisse wie die obigen nicht aufgenommen werden und bis in die (Drei-)Gliederung des sozialen Organismus umgesetzt werden: "Lassen Sie drei Jahrezehnte noch so gelehrt werden wie an unseren Hochschulen gelehrt wird, lassen Sie noch durch dreissig Jahre so über soziale Angelegenheiten gedacht werden, wie heute gedacht wird, dann haben sie nach diesen dreissig Jahren ein verwüstetes Europa. Sie können noch so viele Ideale auf diesem oder jenem Gebiete aufstellen Sie können sich die Münder wund reden über Einzelforderungen, die aus dieser oder jener Menschengruppe hervorgehen, Sie können in dem Glauben reden, dass mit noch so eindringlichen Forderungen etwas getan werde für die Menschheitsentwicklung - alles wird umsonst sein, wenn die Umwandlung nicht geschieht aus dem Fundamente der Menschenseele heraus: aus dem Denken der Beziehung dieser Welt zur geistigen Welt. Wenn nicht da umgelernt wird, wenn nicht da umgedacht wird, dann kommt die moralische Sintflut über Europa!" (S. 197)
Neben dem vorliegenden Band spricht Rudolf Steiner in vielen weiteren Vorträgen und Schriften über die Wesenheit des Erzengels Michael; vor allem seien hier noch die sogenanntebn "Michaelsbriefe" (in GA 26), die kurz vor seinem Tode entstanden, genannt sowie die Vortragsreihen "Der Jahreslauf als Atmungsvorgang der Erde" (GA 229) und "Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge" (GAS 237, 238, 240).
Link zu den Vortagstexten:
Die Sendung Michaels - Die Offenbarung der eigentlichen Geheimnisse des Menschenwesens"
Inhalt (Auswahl): Die Michael-Macht und die Michael-Sendung / Die Michael-Offenbarung. Fleischwerdung des Wortes und Geistwerdung des Fleisches / Michaelisches Denken. Der Mensch als übersinnliches Wesen / Die alte Mysterienkultur und der Michael-Impuls / Die Michael-Tat und der Michael-Einfluß / Die alte Yoga-Kultur und der neue Yoga-Wille. Die Michael-Kultur der Zukunft / Das Hineinweben der elementarischen Welt in das Schicksalsmäßige des Menschen / Der Mensch und die Umwelt / Der Dornacher Bau. Das Geheimnis der Trinität Luzifer, Christus, Ahriman / Baustile als Ausdruck der Menschheitsentwickelung / Die Mysterien des Lichtes, des Raumes und der Erde
Zeitlicher Überblick der 7 Erzengel-Regentschaften:
Oriphiel (Saturn) 200 v. Chr. - 150 n. Chr.
Anael (Venus) 150 - 500 n. Chr.
Zachariel (Jupiter) 500 - 850 n. Chr.
Raphael (Merkur) 850 - 1190 n. Chr.
Samael (Mars) 1190 - 1510 n. Chr.
Gabriel (Mond) 1510 - 1879 n. Chr.
Michael (Sonne) November 1879 - ca. 2300 n. Chr.
Über Erzengel Michael:
Anthrowiki "Erzengel Michael"
Mittwoch, 24. August 2011
Das Wassermann-Zeitalter
Wie kam Rudolf Steiner zu der Erkenntnis, dass das Fische-Zeitalter von 1413 n.Chr. bis 3573 dauere? In seinem Vortrag ""Wie finde ich den Christus"" stellt er dies minutiös dar. Vorweg noch diese Bemerkung: Jedes Zeitalter entfaltet laut Steiner erste Wirkungen bereits ca. 1500 Jahre vor seinem eigentlichen Beginn, damit die Wassermann-Impulse, d.h. die bewusste Entwicklung des Geistselbst/Höheren Selbst, zur richtigen Zeit - also im Jahr 3573 - für die geamte Menschheit zur Geltung kommen können. Die Folge ist, dass erste Wassermann-Impulse bereits seit ca. 1960 wirken müssen.
Das exakte Timing wird von Rudolf Steiner im genannten Vortrag so dargelegt und begründet:
Jedes Zeitalter dauert 2160 Jahre lang. Davon sind die ersten 1080 Jahre eine aufsteigende, die zweiten 1080 eine absteigende Entwicklung. Die Widersacher Luzifer und Ahriman wollen die Menschheit von ihrer Entwicklung abbringen nach dem spirituellen Gesetz, welches lautet: "das Böse ist unzeitgemässes Gutes, also zur falschen Zeit wirkendes Gutes". Daher trachteten die Widersacher danach, den Menschen die Bewusstseinsseele bereits im Zeitalter der Verstandesseele bringen, d.h. während der griechisch-römischen Zeit (Widder-Zeitalter).
Die Widersacher nutzten dafür den Zeitpunkt, als das Zeitalter der Verstandesseele seinen Zenit errreichte und in die absteigende Phase überging. Das war im Jahr 333 n.Chr. der Fall (1413 minus 1080 ist 333); dieses Jahr ist zugleich auch die exakte Mitte der Menschheitsentwicklung während der Nachatlantis-Epoche. Diesen Zeitpunkt wollten die Widersacher nutzen, damit bis zum Jahr 666 letztlich die Bewusstseinsseele kommen würde. Was aber hätte das bedeutet? Der Mensch wäre dadurch derart überwältigt worden, dass er sich nicht hätte weiterentwickeln können; die Möglichkeit zu Geistselbst, Lebensgeist, Geistesmensch wäre genommen worden.
Die göttlichen Mächte sahen dies voraus und setzten durch die Christus-Inkarnation den nötigen Gegenimpuls. Dies musste ebenso viele Jahre zuvor geschehen, als die Bewusstseinsseele gekommen wäre - also genau 333 Jahre zuvor.
Es bleiben als letztes Rätsel zwei Punkte. Erstens, warum sind es genau 333 Jahre? Es wird wohl eine Parallele zum 33 Jahreszyklus geben, der für den Menschen so bedeutsam ist; gilt dann für geistige Kräfte Äquivalent ein 333-Jahreszyklus? Zweitens, warum ist nicht das Golgotha-Ereignis der zeitliche Mittelpunkt der Menschheitsentwicklung, sondern die Inkarnation der Jesus-Knaben bzw. einige Jahre später. Ich vermute, dass der Zeitpunkt entscheidend ist, an dem der physische Körper geschaffen war, in welchem der Christus sich später verkörpern konnte. Denn es ist völlig klar, dass von der Christus-Inkarnation in den 30jährigen Meister Jesus (v. Nazareth) bis zum Golgotha-Mysterium 3 Jahre später die spirituelle Basis für die Menschheitsentwicklung geschaffen wurde. Und die Seele des 7jährigen Jesus von Nazareth erschuf ihren Körper so, dass sich Gott Christus später darin verkörpern konnte.
Der gesamte Vortragstext: "Wie finde ich den Christus"
Das exakte Timing wird von Rudolf Steiner im genannten Vortrag so dargelegt und begründet:
Jedes Zeitalter dauert 2160 Jahre lang. Davon sind die ersten 1080 Jahre eine aufsteigende, die zweiten 1080 eine absteigende Entwicklung. Die Widersacher Luzifer und Ahriman wollen die Menschheit von ihrer Entwicklung abbringen nach dem spirituellen Gesetz, welches lautet: "das Böse ist unzeitgemässes Gutes, also zur falschen Zeit wirkendes Gutes". Daher trachteten die Widersacher danach, den Menschen die Bewusstseinsseele bereits im Zeitalter der Verstandesseele bringen, d.h. während der griechisch-römischen Zeit (Widder-Zeitalter).
Die Widersacher nutzten dafür den Zeitpunkt, als das Zeitalter der Verstandesseele seinen Zenit errreichte und in die absteigende Phase überging. Das war im Jahr 333 n.Chr. der Fall (1413 minus 1080 ist 333); dieses Jahr ist zugleich auch die exakte Mitte der Menschheitsentwicklung während der Nachatlantis-Epoche. Diesen Zeitpunkt wollten die Widersacher nutzen, damit bis zum Jahr 666 letztlich die Bewusstseinsseele kommen würde. Was aber hätte das bedeutet? Der Mensch wäre dadurch derart überwältigt worden, dass er sich nicht hätte weiterentwickeln können; die Möglichkeit zu Geistselbst, Lebensgeist, Geistesmensch wäre genommen worden.
Die göttlichen Mächte sahen dies voraus und setzten durch die Christus-Inkarnation den nötigen Gegenimpuls. Dies musste ebenso viele Jahre zuvor geschehen, als die Bewusstseinsseele gekommen wäre - also genau 333 Jahre zuvor.
Es bleiben als letztes Rätsel zwei Punkte. Erstens, warum sind es genau 333 Jahre? Es wird wohl eine Parallele zum 33 Jahreszyklus geben, der für den Menschen so bedeutsam ist; gilt dann für geistige Kräfte Äquivalent ein 333-Jahreszyklus? Zweitens, warum ist nicht das Golgotha-Ereignis der zeitliche Mittelpunkt der Menschheitsentwicklung, sondern die Inkarnation der Jesus-Knaben bzw. einige Jahre später. Ich vermute, dass der Zeitpunkt entscheidend ist, an dem der physische Körper geschaffen war, in welchem der Christus sich später verkörpern konnte. Denn es ist völlig klar, dass von der Christus-Inkarnation in den 30jährigen Meister Jesus (v. Nazareth) bis zum Golgotha-Mysterium 3 Jahre später die spirituelle Basis für die Menschheitsentwicklung geschaffen wurde. Und die Seele des 7jährigen Jesus von Nazareth erschuf ihren Körper so, dass sich Gott Christus später darin verkörpern konnte.
Der gesamte Vortragstext: "Wie finde ich den Christus"
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