Donnerstag, 15. August 2019

Daskalos - Parabels / Gleichnisse Jesu

Vom Schatz im Acker und der kostbaren Perle

44 Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.
45 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte,
46 und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

Daskalos

Die zwei Gleichnisse behandeln dasselbe. Im ersten Gleichnis bedeutet der 'Acker' physischer Leib, Materie, Erde, Boden. Der 'Schatz' ist das Seelen-Selbstbewusstsein. Hat jemand einmal den Schatz im Acker gefunden, d.h. er ist in sich zu Selbstbewusstsein gekommen, dann kümmern ihn äusserliche Besitztümer nicht mehr. Diese Person verkauft alles und konzentriert sich auf den 'Schatz'. Und dieser ist das Reich des Himmels. 'Kaufte das Feld' bedeutet zu erkennen, dass Du selbst die menschliche Gestalt angenommen hast, sie trägst, formst und sie Dir wie ein Werkzeug dient.

Im zweiten Gleichnis steht die Perle für unser Ich; es ist eine Variation des ersten Gleichnisses. Ein Kaufmann suchte nach edlen Perlen und sammelte sie, und als er diese wertvollste Perle sah, verkaufte er all seinen Besitz, nur um diese eine zu erwerben. 'Verkaufte sie' bedeutet: er gab sie auf. Die Perlen, die er bereits hatte, stehen für die Emotionen, Leidenschaften, Begierden des materiellen Körpers, seine Lebensweise, seine Beziehungen und der egoistische Genuß, den er von alledem hatte. Das nämlich war es, wofür er lebte, was er 'sammelte', und was er schätzte und liebte - bis er sein wahres, inneres Selbst fand. Nur indem er seinen Egoismus überwindet, der nichts anderes als die Gesamtheit seiner ehemaligen 'Schätze' ist, konnte er diese eine wertvolle Perle erwerben: sein wahres Selbst, sein höheres Ich, die Bewusstseins-Seele. Als er dieses erkannte, wollte er nichts anderes und kümmerte sich fortan allein um Selbst-Verwirklichung.   


Die törichten und die klugen Jungfrauen (Matt. 25: 1-13)

Dann wird es mit dem Reich der Himmel sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen, dem Bräutigam entgegen. Fünf aber von ihnen waren töricht und fünf klug. Denn die Törichten nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich; die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen. Als aber der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht hinaus, ihm entgegen! Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen. Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebt uns von eurem Öl! Denn unsere Lampen erlöschen. Die Klugen aber antworteten und sagten: Nein, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche! Geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst! Als sie aber hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit; und die Tür wurde verschlossen. Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, öffne uns! Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht. So wacht nun! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

Daskalos

Jede Gruppe von fünf Jungfrauen mit ihren Lampen repräsentiert die Ich-Persönlichkeit mit ihren fünf Sinnen: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten. Ein Teil der Menschen gebrauchen ihre Sinne mit Vernunft, sinnvoll; Vernunft ist das "Öl", das Licht gibt. Und der andere Teil der Menschen? Sie kümmern sich nicht darum, was sie sehen oder schmecken, was sie essen oder was sie tun. Sie nehmen keinerlei Notiz davon, was ihre Sinne wahrnehmen. Nun, was geschieht mit denen, die ihre Göttlichen Gaben, d.h. die fünf Sinne vernachlässigen oder mißbrauchen? Manche Menschen verwenden also ihre Sinne weise, andere töricht. Dadurch haben die klugen Licht: richtige Gedanken, positive Emotionen. Diese Gedanken und Gefühle sind das strahlende Licht.
Doch auf wen warten sie? Das "Kommen des Bräutigam" meint das Bewusstwerden des göttlichen Teils in der Seele, das was man in anderen spirituellen Traditionen als Manas, Geistselbst, "Höheres Selbst", Engelsnatur bezeichnet. Keiner kennt die Stunde. Früher oder später wird es kommen, spätestens mit dem Tod (oder mit dem zweiten oder sogar dritten Tod, wie wir es nennen, Anmerkung: was Daskalos damit meint, bleibt vorerst unklar).
Angenommen man hat gegenwärtig eine Persönlichkeit, die sehr, sehr schlechten Gebrauch von ihren fünf Sinnen macht. Wie wird diese Persönlichkeit die "Ankunft des Herrn" erleben? Und wer ist der Herr? Wer ist der Bräutigam? Die Geistgeburt des Menschen, die Verwirklichung des Gott-Seins in der Theosis, der mystischen Gottesvereinigung. Jederzeit könnte der gewöhnlichen Ich-Persönlichkeit dieses Ereignis widerfahren ohne darauf vorbereitet bereit zu sein, ohne "Öl" in den "Lampen" zu haben (Anmerkung: Daskalos meint vielleicht einen unvorhersehbaren plötzlichen Tod, Unfall, Krankheit etc.). Wie kann man den Bräutigam erkennen, wie das göttliche Seelen-Ich in uns erkennen, wenn niemand den Zeitpunkt der Ankunft kennt? Bedenke, das "Öl" ist die Ursache; Vernunft im Denken, Empathie im Fühlen und Weitsicht im Handeln auf materieller Ebene, die fünf Sinne weise gebrauchend. Das ist es, was Licht gibt. 

Dienstag, 2. Juli 2019

Olaf Koob über das zweite Jahrsiebt

"Nehmen wir an, das erste Jahrsiebt eines Kindes wäre unproblematisch verlaufen. Die zweiten Zähne als Zeichen des rein organischen Abschlusses bilden sich langsam heran, intellektuelle Fähigkeiten werden frei, die sich betätigen möchten, aber auch einer gewissen Führung durch Autorität bedürfen. Das Kind muß sich seelisch-leiblich nach außen ausdehnen und darf sich nicht zu früh auf sich selbst fixieren. Weltinteresse macht gesund, Selbstinteresse macht krank. Der drogensüchtige Fixer später ist immer auf sich selbst fixiert - hier im zweiten Jahrsiebt werden die ersten Keime für diese krankhaften Erscheinungen gelegt. 
Wodurch? Durch ein zu frühes Ansprechen und den Gebrauch von noch schlummernden Seelenfähigkeiten, z.B. in der eigenen Urteilsbildung und in Entscheidungen. Erst nach der Pubertät ist dafür die Reife vorhanden. Die selbstverständliche Autorität muß die Quelle der Wahrheit sein, erst später kann man sie kritisch hinterfragen. 
Durch ein zu frühes Auf-sich-geworfen-Sein entstehen Vorbehalte, Vorurteile und zu starke Selbstliebe, mit denen die Jugendlichen später wie mit einem 'Vorstellungsgespenst' zu kämpfen haben. Kommt dann noch die verfrühte Sexualität dazu, wird auch die leibliche Selbstfixierung zu früh erreicht.
Die seelischen Fähigkeiten, die Verbindung mit dem Fremden, anderen, der 'Liebeleib' (Astralleib) wird schon in frühester Jugend korrumpiert: Warum stehen Jugendliche nicht mehr auf, wenn ein älterer Mensch in die Straßenbahn einsteigt, warum schlagen sie ältere menschen zusammen und zeigen keine Reue vor Gericht? Wundern sich die Lehrer da noch, wenn die Schüler zu die frühe Kritik nun ihrerseits auf die Lehrer anwenden und gegen alles Vorurteile entwickeln? Ich glaube man kann jetzt verstehen, warum Rudolf Steiner die zu frühe Intellektualisierung als eine 'Erdenplage' bezeichnete. Denn die geringe Hingabefähigkeit macht griesgrämig und hypochondrisch (...)"

Olaf Koob, Drogensprechstunde (1990), Kapitel Das zweite Jahrsiebt

Samstag, 20. Juni 2015

Reincarnations of spiritual teachers

Reincarnations of spiritual teachers and other entelechies


In his Karma lectures Rudolf Steiner mentioned the following reincarnation lines of those entelechies:
In den Karmavorträgen (GA 235-240) gab Rudolf Steiner die Wiederverkörperungen wichtiger spiritueller Lehrer an.

Zarathustra (=> Ätherleib/ethetric body) - Moses - Jesus von Nazareth
Siddharta Gautama (=> Astralleib/astral body) - Jesus von Bethlehem

Spirituelle Strömungen / Spiritual streams (Plato/Aristoteles/Middle Way)

Platoniker
Plato - Hroswitha v. Gandersheim (935-973) - Karl J. Schröer (1825-1900), dieser war R. Steiners Hochschullehrer für Literaturgeschichte in Wien und "entdeckte" die Oberuferer Weihnachtsspiele

Der Weg der Mitte / The Middle Way

I. Pinehas - Elias - Johannes der Täufer - Raffael - Novalis - Herrmann Grimm (1828-1901), Sohn des Märchensammlers Wilhelm Grimm

II. Hiram Abiff - Lazarus / Johannes der Evangelist - Floire ("Flor et Blancheflor") - Christian Rosenkreutz I (13. Jhd.) - Christian Rosenkreutz II (1378-1484) - Rakoczi (Graf von St. Germain †1784)

Aristoteliker / Incarnations of Rudolf Steiner
1. Eabani (Enkidu) (3000 BC-beginning of Kali Yuga) --- the "wild man" of the Gilgamesh saga
2. Cratylus/Kratylos (6th/7th C. BC) - priest of Temple of Ephesus; subject of dialogue of Plato where eurythmy is described.
3. Aristoteles
4. Schionatulander (9th-10th century) - Steiner's 1st post-Christian incarnation which puts him in the Grail stream.
5. Thomas von Aquin (1225-1270)
6. Rudolf Steiner. The statement to be the reborn Aristotle originates from a private letter of Steiner, which was published in the 1990s; die Aussage,der wiederverkörperte Aristoteles zu sein, stammt aus einem nicht-öffentlichen Brief Steiners, der in den 1990er Jahren bekannt wurde

weitere Reinkarnationsreihen / other lines mentioned by Steiner:

Alexander d. Große - Sigune - Ita Wegmann (Begründerin Anth.Medizin,1876-1943)

Jüngling zu Sais - Jüngling von Nain - Manes/Mani - Parzival - evtl. Kaspar Hauser

Sokrates - Christian Oeser (1791-1850), Vater von Karl J. Schröer (1825-1900).

Judas Ischariot - Kaiser Konstantin

Zauberer Merlin - Richard Wagner
Hilarion von Gaza (291-371) - Daskalos (12.12.1912-1995)

Julian Apostata - Herzeloyde (Mutter des Parsifal) - Tycho de Brahe

Papst Nikolaus I. (820-867) - Helmuth von Moltke (1848-1916)

Johann Gottlieb Fichte (1762-1814) - Friedrich Nietzsche (1844-1900)

Titus Livius - Walther v. d. Vogelweide - Ludw. Schleich (Lokalanästhesie)

Nikolaus Cusanus (1401-1464) - Nikolaus Kopernikus (1473-1543)


Inspiratoren des Materialismus (arabistische Strömung) / materialistic inspirators:

Muawija (Statthalter von Syrien, geb. um 600) - Woodrow Wilson

Kalif Harun al Rashid (763-809)-Baco v. Verulam (Francis Bacon, 1561-1626)

Wesir Yahya (am Hofe des Harun al rashid) - Amos Comenius (1592-1670)

Nero (römischer Kaiser) - Kronprinz Rudolf von Österreich-Ungarn (1858-1889)


Reincarnation rows given by a Swedish priest of the Christian Community:

Adam - Elijah Naboth - John the Baptist
Eve - Balkis the Queen of Sheba - the Virgin Mary (Solomon Mary)
Cain - Hiram Abiff - Lazarus John
Abel - King Solomon - Mary Magdalene

Donnerstag, 18. Juni 2015

Anthroposophische Ernährung nach den vier Elementen

Quelle: aus der Diplomarbeit von Viktoria Tazber mit Genehmigung übernommen von www.smaragdina.at

Die von Rudolf Steiner angegebenen Hinweise zur Ernährung harmonisieren die vier Temperamente Sanguiniker (Luft), Choleriker (Feuer), Phlegmatiker (Waser), Melancholiker (Erde), die jeder Mensch in sich trägt, und von denen meist ein oder zwei dominieren. Die Temperamente bedingen sich jeweils durch die Dominanz der vier Wesensglieder des Menschen (Körper, Seele, Geist, Vegetativseele), die vier Elemente werden jeweils einem Pflanzenteil zugeordnet (Blüte, Blatt, Frucht, Wurzel).

Idealerweise stimmen die von Rudolf Steiner angegebene Hinweise die Ernährung nach den vier Temperamenten ab, die sie wieder den vier klassischen Elementen zuordnen. Die Ernährung ist Hilfsmittel, um seinen Körper (den Erdenleib) zu bilden und ihn wandelbar zu halten, denn ihn braucht der Mensch, um seine Erdenerfahrungen zu machen, um die geistig-seelische Entwicklung zu unterstützen. Lebensrhythmus entsteht durch die vier Elemente, die den vier Ätherarten zugeordnet sind.

Melancholiker Erde Lebensäther Wurzel physischer Leib
Phlegmatiker Wasser Klangäther (=chemischer Äther) Blatt Lebensleib
Choleriker Feuer Wärmeäther Frucht Seele
Sanguiniker Luft Lichtäther Blüte Geist

Durchführung:
Durch Verwenden der Geschmacksrichtungen, die wieder den Elementen zugeordnet sind, werden die einzelnen Temperamente bei Bedarf unterstützt und gestärkt:


Sanguiniker:

+ Luft, Blüte
+ Geist-Seele vom Außen ins Innere leiten und dort verankern.
+ Sanguiniker sind begeisterte Esser aber leicht ablenkbar. Er soll Süßes meiden (ohne Zucker entwickelt die Leber eine regere Tätigkeit aus eigener Kraft heraus) und lernen, den leicht bittere
+ Geschmack zu akzeptieren (bitter regt die Leber an). Da Sanguinikern dem Bitteren des Lebens aus dem Weg gehen, fehlt ihnen die Tiefe des Erlebens.
+ er wählt zarte und feine Gemüse wie Blumen- und Rosenkohl. Rote Beete und Karotten (Süße im Wurzelhaften) sind für den Sanguiniker heilsam, da seine Leichte durch die Tiefe der Wurzel verankert wird.
+ Getreide sind sehr wichtig besonders Hirse, Weizen, Roggen und Gerste.


Choleriker:

+ Feuer, Frucht
+ Der Choleriker ist ein Willenstyp. Bei ihm darf es zu keinen Stauungen kommen, sonst gibt es Explosionen. Stockungen werden durch scharfe Wurzeln, wie Rettich, Sellerie und Kren (durchstrahlen den Stoffwechsel) verhindert.
+ Gewürze, wie Kümmel, entlasten die Verdauung und leiten die Feuerkräfte aufwärts, damit sie von der Zirkulation und Atmung aufgenommen und verwandelt werden können.
+ für den Choleriker ist Nahrung, die bei der Verdauung nicht leicht zu überwinden ist, wie Rohkost, grobes Brot, kernige Getreidegerichte sehr gut. Der Choleriker muss etwas zu kauen haben.
+ Getreide: Hafer in Maßen (nach dem Prinzip das Ähnliche nicht zu meiden), Roggen, Gerste und Weizen


Melancholiker:

+ erdhaft, salzig, bitter
+ Geist-Seele aus der Verhaftung im Stoffwechselbereich lösen und zur Umwelt führen
+ Besonders gut sind Karotten (Wurzel & Süßes), die himmlische Süße im Kleide der ihm verwandten Erdenwurzel
+ wärmende Gewürze wie Fenchel, Anis, Kümmel, Basilikum, Thymian, Majoran, Salbei sind heilsame Lichtelemente für den Melancholiker
+ Kiesel = Tor für das Licht ' Getreide mit besonderer Kieseldynamik, Licht und Wärme, wie Gerste, Hirse, Hafer und Buchweizen sind für den Melancholiker empfehlenswert
+ Mais, das Getreide der Melancholie (demonstriert Schwere und ist saturnisch geprägt) soll nicht ganz gemieden werden, sondern gut gewürzt nach dem Prinzip der Ähnlichkeit verwandelt werden


Phlegmatiker:

+ Wasser, Blatt
+ Wässrige Früchte, wie Gurken und weiche Breie sollen nur mäßig gegessen werden.
+ in der Natur in heilsamer Weise verwandelte Blattgewächse mit Schärfe und Feuer (Zwiebel) bringen Phlegmatiker in Gang.
+ Schrotbreie, Müslis, Kohl, Blattsalate und Gurken immer feurig würzen.
+ Kümmel regt die schlechte Verdauung an (Blähungen).
+ sauer ist für den Phlegmatiker gut.
+ Getreide: Hafer passt bestens, er stachelt den Phlegmatiker an. Reis mit
+ Curry wird nach dem Prinzip der Ähnlichkeit verwandelt.


Die Menschen sollten
+ in sanguinischem Sinne für die Schönheiten des Lebens offen sein
+ mit cholerischer Tatkraft fruchtbar wirken
+ als Melancholiker denken und
+ als Phlegmatiker beschauliche Betrachtungen üben,
Für alles dieses können wir durch eine menschengerechte Ernährung den Boden bereiten.

Anwendung:
Die Anthroposophie ist eine ganzheitliche Lehre, die über die Grenzen der Sinneswelt hinausgeht. Die Ernährung wird als Hilfsmittel angesehen, um angestrebte Gesundheits- und Entwicklungszustände zu erreichen. Die Nahrung ist aus kosmischen und irdischen Kräften
Gewoben. Die hohe Nahrungsmittelqualität wird durch biologischen, dynamischen Landbau (Demeter) erreicht.

Literatur:
Steiner Rudolf: Anthroposophie
Gerhard Schmidt: Dynamische Ernährungslehre Bd. I & II
Wolff Otto: Was essen wir eigentlich?
Renzenbrink Udo: Ernährungskunde aus anthroposophischer Erkenntnis; Ernährung unserer Kinder; Die sieben Getreide; Zeitgemäße Getreideernährung
Bühler Walter: Der Leib als Instrument der Seele
Rudolf Hauschka: Heilmittellehre; Substanzlehre; Ernährungslehre

Dienstag, 16. Juni 2015

Sixto Rodriguez



(English text below)
Der Poet und Musiker Sixto Rodriguez ist heute 72 Jahre alt und lebt in Detroit, MI. Bekannt wurde er erst 2013, als "Searching For Sugar Man" einen Oscar für die beste Dokumentation erhielt. Seine beiden Meisterwerke, die LPs "Cold Fact" und "Coming From Reality" floppten in den USA, vielleicht weil er mexikanischer Abstammung ist, aber jedenfalls war er einfach seiner Zeit weit voraus. Er zog sich ins Privatleben zurück, arbeitete auf Baustellen, mit Obdachlosen, schloss 1981 ein Philosophie-Studium ab, zog drei Töchter groß. In Südafrika jedoch war er ein Star, bekannt wie Elvis Presley, was Rodriguez jedoch nicht wusste wegen des Regimes - und umgekehrt hielt man ihn in Südafrika für tot, es war nichts über seinen Verbleib bekannt. Von den Tantiemen für die in Südafrika verkauften 500.000 CDs/LPs hat er nie etwas gesehen. Eine beeindruckende, inspirierende Person: bescheiden, weise, sozial, frei von Ärger über das gestohlenes Geld. Möge er noch viele Konzerte geben und noch viele Songs schreiben.



wikipedia:
Sixto Diaz Rodriguez, (born July 10, 1942), is an American folk musician from Detroit, Michigan. His career initially proved short lived, with two little-sold albums in the early 1970s and two Australian concert tours. Although retaining a loyal following in Australia, unknown to Rodriguez, his albums became extremely successful and influential in South Africa. According to the film-makers of the documentary about him, Searching for Sugar Man, sales of his records outnumbered those of Elvis Presley in South Africa. He was rumored there to have committed suicide.
In the 1990s, determined South African fans managed to find and contact Rodriguez, which led to an unexpected revival of his musical career. This is told in the 2012 Academy Award–winning documentary film Searching for Sugar Man, which helped give Rodriguez a measure of fame in his home country. On May 9, 2013, Rodriguez received an honorary Doctor of Humane Letters degree from his alma mater, Wayne State University (WSU), in Detroit. Rodriguez lives in Detroit's historic Woodbridge neighborhood, through which he is seen walking in Searching for Sugar Man.

TV-Doku von 1998

 







Mittwoch, 31. Dezember 2014

Engels-Hierarchien

Hierarchien nach Rudolf Steiner
(aus: Geheimwissenschaft im Umriß)

Trinität: Weltengeist (Vatergott) - Weltenseele (Sohn, Wort, Makrokosmos) - Menschengeist (Sophia, Mikrokosmos)

I. Hierarchie, die Namen der Hierarchien sind keine Eigennamen, sondern Namen für gewisse Bewußtseinsstufen des großen Universums, und die Wesen rücken von einer  Stufe zur anderen

1. Seraphim: Fixsternsphäre, Kosmos: Geister der All-Liebe

2. Cherubim: Tierkreis - Geister der Harmonie - transformieren die von der Trinität übergebenen Entwicklungsziele eines Planetensystems in überpersönliche Weisheit, die dann verströmt wird

3. Throne: Planetensystem - Geister des Willens, opfern ihre Willens-Substanz als mineralische Grundsubstanz des Planetensystems und als Wärme hin. Die Gruppen-Iche der Mineralien sind ihre Nachkommen. Saturnsphäre

II. Hierarchie
4. Kyriotetes: Ätherleib der Menschen - Geister der Weisheit, sie opfern sich, damit der Mensch einen Ätherleib erhält. Gruppenseelen der Pflanzen sind ihre Nachkommen.  Jupitersphäre

5. Dynameis: Astralleib der Menschen - Geister der Bewegung, sie erscheinen u.a. in den Zahlengesetzen; die Gruppenseelen der Tiere sind ihre Nachkommen. Marssphäre

6. Elohim: Iche der Menschen - Geister der Form, Christus ist der oberste Elohim, gehört aber auch zur Trinität (Weltenseele). Jahve sendet vom Mond die reife Weisheit, welche die Grundlage für Liebe ist. Die übrigen 6 Elohim wirken durch die Sonne. Region des Seelenlebens, Sinneswelt

III. Hierarchie
7. Archai: bewirken die Zeit - Geister der Persönlichkeit, bestehen aus Geistesmensch als höchsten Bewusstseinszustand. Dieser Stufe gehören auch die Geister der Finsternis (böse Asuras, Luzifer) an, z.B. Satan. Venussphäre, Region der Seelenkraft, Gedankenwelt

8. Archangeloi: Blitze, Feuer - sie bewirken die Sprache und Volksseelen, Feuergeister: Lebensgeist entstehen momentan durch sie. Merkursphäre, Region des Seelenlichtes, Sprachwelt, Gefühlsvorstellung

9. Angeloi: Boten, Söhne des Lebens, bilden gegenwärtig die Geistselbste aus, Schutzengel (Genius). Mondsphäre, Kamaloka, Phantasie/Träumen, willensmäßiges Gefühl

IV. Hierarchie
10. Mensch: Geist der Freiheit und Liebe, bestehend aus physischem Körper, Ätherleib, Astralleib und Ich als höchster Bewusstseinszustand. Erdensphäre, Willenshandlung

11. Tier: bestehend aus physischem Körper, Ätherleib, Astralleib
12. Pflanze: bestehend aus physischem Körper, Ätherleib
13. Mineral, physische Körper

Samstag, 20. Oktober 2012

Der Siebenjahre-Zyklus

Weshalb findet die Entwicklung der Wesensglieder des Menschen gerade in Jahrsiebten statt?

Dafür liefern Anthroposophie und Astrologie eine plausible Erklärung. Saturn braucht 28-29 Jahre für einen Umlauf. Dieser Zyklus lässt sich in vier Abschnitte von 7 Jahren aufteilen.

Im 7. Lebensjahr steht Saturn im Quadrat zu seiner Geburtsstellung: Mit der Einschulung treten Lehrer als weitere Autoritäten neben den Eltern an das Kind heran. Mit 14 bildet Saturn eine Opposition zur Saturnstellung bei der Geburt, und tatsächlich kommt es gerade in diesem Alter zur Auflehnung gegen Autoritäten, Testen von Grenzen, manchmal sogar Konflikte mit dem Gesetz. Mit 21 Jahren steht Saturn erneut im Quadrat zu seiner Geburtsstellung, jetzt ist man erwachsen und für sich selbst voll verantwortlich für sein Leben

Für das Alter von 28-35 erläutert Rudolf Steiner:

"Was wir Verstandes- oder Gemütsseele nennen, arbeitet sich erst heraus aus der Empfindungsseele (21-28 J.) und ist schon in gewisser Beziehung etwas Abgeklärteres als die Empfindungsseele. In der Verstandesseele sitzen schon die Fähigkeiten, dasjenige in Vorstellungen zu kleiden, was in der Empfindungsseele empfunden ist, dasjenige, was als Instinkte, als Affekte erlebt wird, zu einer menschlicheren Form des Seelenlebens abzuklären. Wenn zum Beispiel Affekte, die sonst nur auf Selbsterhaltung gehen, abgeklärt werden zum Wohlwollen, ja sogar zum liebevollen Verhalten zur Umwelt, haben wir es schon zu tun mit der Verstandes- oder Gemütsseele. In der Verstandesseele geht uns das Ich auf, der eigentliche Mittelpunkt unseres Seelenlebens." (GA 127, S 42ff.)