Dienstag, 12. Februar 2008

Honig als Medikament

Honig enthält ein unglaublich breites Spektrum an heilkräftigen Substanzen. Um die gesunden Enzyme und temperatur- empfindlichen, ernährungsphysiologisch wervollen Inhaltsstoffe vollständig zu erhalten, darf Honig nicht über 40 °C erhitzt werden.


Um die Heilkräfte eines naturbelassenen (kaltgeschleuderten) Honig zu erhalten, muß dieser roh und unerhitzt eingenommen werden, beispielsweise indem vor, während oder nach einem warmen Getränk (Wasser, Tee, Kaffee) ein Löffelchen Honig roh verzehrt wird. Regelmässiger Honiggenuß wirkt stimulierend auf die Lebens- und Selbstheilungskraft, gerade auch bei einer klassisch-schulmedizinschen Medikation!

Honig ist DAS ergänzende Mittel zur Pflanze, da er uns die Kraft zur Verfügung stellt, bei Erkrankungen die heilenden Wirkstoffe der Heilpflanzen oder Medikamente aufnehmen zu können - egal, ob diese pflanzlicher oder chemischer Herkunft sind.

Für jede Krankheit gibt es Heilpflanzen: Weißdorntee für das Herz, Misteltee für einen stabilen Blutdruck, Johanniskraut bei Verstimmungen, Mariendistel für die Leber, Salbei und Thymian für die Atemwege; für den Magen Pfefferminz-, Melissen- oder Kamillentee. Selbst Magengeschwüre lassen sich mit Honig behandeln und lindern.

Bei Darmträgheit kann Honigwasser helfen: 50 Gramm Honig werden in ein Glas kaltes Wasser gegeben, so daß sich der Honig nach 2-3 Stunden im Wasser auflöst; Honigwasser ist besonders bekömmlich. Quellwasser ohne Kohlensäure ist dafür zu bevorzugen, z.B. das stille St. Leonhard-Wasser, das im Tegut oder im Fachhandel erhältlich ist.


Allgemeine Heilwirkungen von Honig, unabhängig von der Sorte:
- stärkend, kräftigend, vitalisierend für Geist und Körper, insbesondere für Nerven, Herz, Gehirn, Verdauung
- unterstützt die Leberfunktion
- stärkt das Immunsystem
- entgiftend und verdauungsfördernd
- wirkt antibakteriell
- schmerzlindernd
- verbessert und beschleunigt die Wundheilung
- hautpflegend als Kosmetikzusatz

Die wichtigsten Aminosäuren in Honig:
- Arginin, gut für die Leber
- Glutaminsäure, für Gehirnfunktionen
- Histidin, fördert die Produktion roter Blutkörperchen
- Pepsin
- Lysin, unterstützt das Zellwachstum und dadurch alle Heilungsvorgänge
- Phenylalanin, wirkt gegen Alterungserscheinungen
- Zystein, entgiftend und für das Wachstum von Haaren, Fuß- und Fingernägeln

Die wichtigsten Mineralien, Spurenelemente und Vitamine:
- Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Chlor, Mangan, Phosphat, Natrium, Schwefel, Silizium
- Vitamin B1 (Thiamin) schützt das zentrale Nervensystem, schmerzstillend
- Vitamin B2 (Riboflavin) unterstützt das Wachstum, nutzt der Haut
- Vitamin C erhöht die körperlichen und geistigen Widerstandskräfte, stärkt das Immunsystem
- Biotin
- Folsäure fördert die Bildung roter Blutkörperchen
- Pantothensäure ist unentbehrlich für den Energiestoffwechsel
- Niacin

Zusammensetzung von Honig:
- Fruchtzucker (Fruktose), Traubenzucker (Glukose/Dextrose), Malzzucker (Maltose), Rohrzucker (Saccharose) und andere Zuckerarten
- 16-20% Wasser
- Spuren von Polen, Propolis, Bienengift

Beitrag des Honig zum Säure-Basen-Haushalt:
Honige reagieren im Körper zwar säurebildend, aber so, dass sie den Säurehaushalt stabilisieren. Honig enthält hauptsächlich diese Säuren: Ameisen-, Butter-, Essig-, Glukon-, Milch-, Phosphor-, Salz-, Zitronen-, Succin-(Bernstein-)Säure

Literatur:
"Bienengeheimnisse" (I. Dalichow, 2009)
"Honig als Medikament", Vortrag von Prof. Lucius Maiwald, Würzburg 1996, lesen Sie den gesamten Vortrag => hier <=

1 Kommentar:

Ruth hat gesagt…

Interessante Seite!
Kürzlich entdeckte ich, dass die GA mittlerweile komplett online verfügbar ist:
http://www.anthroposophieonline.net/ Aber ich weiß nicht wie lange schon, vielleicht ist das gar nichts Neues?
Grüße
Ruth